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Vergleichstest: Soundkarten mit 5.1-Ausgang

01.09.2004 | 16:20 Uhr |

Bei manchen PCs hustet die Musik nur aus einem integrierten Soundchip vom Mainboard. Kinofilme, Spiele oder Musik bleiben da schnell auf der Strecke. Hier leisten moderne SOUNDKARTEN MIT 5.1-AUSGANG mehr. Sie stellen sogar Hi-Fi-Fans zufrieden.

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EXTERNE ANSCHLUSSBOX Die Soundkarte ist zwar als Einsteckkarte für den Rechner konzipiert, hat aber eine Box zum leichten Anschließen von externen Geräten.
> Creative Audigy 2 ZS

FIREWIRE-SCHNITTSTELLE Interessant nicht nur für Notebook-Besitzer: Eine leichte Installation ist hier garantiert. Außerdem hat die Firewire-Schnittstelle eine besonders hohe Übertragungsrate.
> Terratec Aureon 7.1 Firewire

USB-SCHNITTSTELLE Besonders flexible USB-Soundsysteme lassen sich sogar komfortabel ohne Installations-CD anschließen.
> Terratec Aureon 5.1 USB
> Creative Audigy 2 NX
> Terratec Phase 26 USB
> Philips PSC 805 Aurilium

INTERNE SOUNDKARTE Die Einsteckkarte ist meist kostengünstig, aber nur für erfahrene Computeranwender geeignet.
> M-Audio Revolution 7.1

DIGITALE SCHNITTSTELLE Für den echten Hi-Fi-Enthusiasten ist sie Pflicht. Das verlustfreie Kopieren von Musik ist nur damit möglich. Bestenfalls hat die Soundkarte beide Schnittstellenanschlüsse: optisch und koaxial.
> Terratec Aureon 7.1 Firewire
> Terratec Aureon 5.1 USB
> Creative Audigy 2 NX
> Terratec Phase 26 USB

PHONO-EINGANG Wer sich einen externen Entzerrer-Vorverstärker sparen will, freut sich darüber. Schließlich kann man so seine analogen Plattenschätze digitalisieren.
> Terratec Phase 26 USB
> Terratec Aureon 7.1 Firewire

Der Soundkartenmarkt ist heiß umkämpft. Die Geräte müssen neue Funktionen beherrschen, bessere Soundqualität liefern und dazu auch noch billiger sein als vor ein paar Jahren. Einige Hersteller haben sich deshalb aus dem Markt zurückgezogen. So teilen sich den Markt gerade mal eine Hand voll Hersteller, wenn man von No-Name- und Billigprodukten absieht.

Zwei Trends kristallisieren sich mittlerweile bei Soundkarten, die man heute getrost Soundsysteme nennen kann, heraus: Kinosound mit Dolby-5.1- oder sogar -7.1-Wiedergabe und Soundkarten mit externen Anschlussboxen. Die machen dem Anwender das Leben leicht. Kein Bücken und Fummeln mehr, um einen Stecker einzustöpseln. Die Anschlussbox, auch Break-out-Box genannt, lässt sich schließlich optimal auf dem Schreibtisch positionieren.

Für die Dolby-Wiedergabe ist das passende Lautsprecherset erforderlich. Dann allerdings wird das Wohnzimmer oder Büro zum Kino - zumindest akustisch. Klasse, wenn das Soundsystem einen digitalen Ausgang und das Lautsprecherset einen digitalen Eingang hat. Dann ist der Anschluss mit nur einem Kabel erledigt. Die digitale Schnittstelle überträgt das komplette Dolby-Signal, und über sie kopiert man Musik verlustfrei zwischen externen Geräten wie etwa DAT- oder MDSpieler.

Solche S/P-DIF-Schnittstellen (Sony/Philips-Digital Interface) gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen: elektrisch mit koaxialem Anschluss (Cinch-Buchsen) oder optisch mit Buchsen für optische Kabel (Glasfaserkabel). Gut, wenn die Soundkarte über beide Anschlussarten verfügt, dann ist sie auf jeden Fall mit allen externen Geräten kompatibel.

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