Laserdrucker-Test

Die besten Schwarz-Weiß- Laserdrucker im Test

Dienstag den 01.03.2011 um 18:45 Uhr

von Bernd Weeser-Krell

Schwarzweiß-Laser: Kostengünstige Textdrucker
Vergrößern Schwarzweiß-Laser: Kostengünstige Textdrucker
Schwarz-Weiß-Laserdrucker sind Allroundgeräte. Sie eignen sich für den Einsatz im Firmennetz wie für den Betrieb am heimischen Arbeitsplatz. PC WELT stellt die besten aktuellen Modelle vor.
Gute Schwarz-Weiß-Laserdrucker sind mittlerweile so günstig zu haben, dass sich ihr Einsatz auch am heimischen Arbeitsplatz und im Heimnetzwerk lohnt. Gerade für Anwender, die viel und vor allem Texte drucken, macht die Anschaffung eines Schwarz-Weiß-Laserdruckers Sinn. Der Kauf amortisiert sich schnell, da die Laser gegenüber den Tintendruckern wesentlich geringere Druckkosten pro Seite haben. Kommt es nur auf Schwarz-Weiß-Ausdrucke an, kommen Sie mit einem Laserdrucker also deutlich günstiger weg als mit einem vergleichbaren Tintenstrahldrucker.

Die Druckgeschwindigkeit des Schwarz-Weiß-Laserdruckers reicht für den heimischen Arbeitsplatz

Die meisten Hersteller bieten mittlerweile Schwarz-Weiß-Laserdrucker für 100 bis 250 Euro an, die mit einer Druckleistung aufwarten, die für alle heimischen Druckaufträge inklusive dem heimischen Arbeitsplatz völlig ausreichen. So bringt etwa der HP Laserjet P2055d ein 20-seitiges Word-Dokument in rund 43 Sekunden aufs Papier, der Brother HL-5340D schafft es in 46 Sekunden.

Schwarzweiß-Laserdrucker eignen sich daher besonders für den Nutzer, der viel Dokumente und Grafiken druckt und auf Farbe verzichten kann. Besonders die niedrigen Seitenpreise sind hier von Vorteil. Der Spitzenreiter unserer Bestenliste Oki B430dn beispielsweise liefert eine Textseite bereits für 1,7 Cent.

Duplex-Einheit spart Papier im Schwarz-Weiß-Laserdrucker

Selbst auf die Netzwerkfähigkeit müssen Sie in der günstigen Einstiegsklasse der Schwarz-Weiß-Laserdrucker nicht mehr verzichten, wie in diesem Testfeld der Ricoh Aficio SP 3300DN , der Brother HL-5380DN und der Oki B410dn mit ihren Ethernet-Schnittstellen zeigen. Und auch die professionelle Druckersprache Postscript, die ein vom Betriebssystem unabhängiges einheitliches Druckbild erzeugt, findet sich in dieser Preisklasse etwa beim HP Laserjet P2035 und beim Neuling Brother HL-5340D.

Auch Duplex-Einheiten für den beidseitigen Druck finden sich in dieser Einstiegklasse der Schwarz-Weiß-Laserdrucker. Der Kyocera Mita FS-1300D wie der HP Laserjet P2055d , verfügen standardmäßig über diese praktische Funktion.

Test-Fazit

Preiswerte Laserdrucker eignen sich für alle privaten Anwender, die viel Text und Grafiken drucken wollen. Die Geräte sind mittlerweile so günstig geworden, dass sich selbst eine Anschaffung als Zweitdrucker zusätzlich zum Tintenstrahler lohnt. Durch die niedrigen Seitenkosten, amortisiert sich die Mehrausgabe ziemlich schnell. Sie drucken Ihre Texte kostengünstig mit dem Schwarz-Weiß-Laserdrucker und Ihre Urlaubsfotos auf dem Tintenstrahler.

Kaufempfehlungen für den Arbeitsplatz und fürs Netzwerk

Laserdrucker am Arbeitsplatz

Können Sie auf den Netzwerkeinsatz ihres Schwarz-Weiß-Laserdruckers verzichten, sollten Sie sich den HP Laserjet P2055d näher ansehen. Der Laser druckt sehr schnell und bringt eine gute Druckqualität auf das Papier. Daneben bietet der Hewlett Packard eine automatische Duplex-Einheit und eine Postscript-Emulation. Einen Nachteil hat der HP Laserjet P2055d jedoch: der hohe Seitenpreis von rund 3,5 Cent. Hier bietet sich der im Seitenpreis sehr günstige Kyocera Mita FS-1300d an. Er ist nicht ganz so schnell wie der HP-Laser, besitzt jedoch ebenfalls eine Duplex-Einheit.

Laserdrucker im Netzwerk

Der Samsung ML-4551ND ist ein hochwertiges Modell für kleinere und größere Arbeitsgruppen. Zahlreiche Hardware-Erweiterungen erleichtern die Anpassung an die jeweiligen Druckbedürfnisse. Seine Druckgeschwindigkeit prädestiniert den Samsung ML-4551ND auch für große Druckvolumina. Die Druckqualität des Samsung ML-4551ND ist gut bis sehr gut. Kostensparend sind bei diesem Schwarz-Weiß-Laserdrucker die integrierte Duplex-Einheit und der niedrige Seitenpreis von nur rund 1 Cent.

Dienstag den 01.03.2011 um 18:45 Uhr

von Bernd Weeser-Krell

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