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Vergleichstest: Röhrenfernseher

20.04.2005 | 16:53 Uhr |

Schmale Flachbildschirme auf LCD- oder Plasmabasis sind Hingucker. Das Preisschild lässt den Blick allerdings schnell zu den klassischen Röhrenfernsehgeräten zurückwandern. Der Test lotet Stärken und Schwächen der Technik aus.

KOMPAKT: RÖHRENFERNSEHER

DER KLASSIKER

107 Jahre hat die klassische Bildröhre auf dem Buckel. Sind die klobigen Glaskolben überhaupt noch zeitgemäß? Klare Antwort: ja. Selbstverständlich erwächst ihnen in den immer kostengünstigeren Flachbildschirmen eine starke Konkurrenz. Der Zeitpunkt, zu dem nur noch Billig-TVs mit Bildröhren bestückt werden, ist absehbar. Noch ist es aber nicht so weit. Wenn die Bildschirmgröße den eigenen Wünschen entspricht und ein Bildröhrengerät im Wohnzimmer Platz findet, sind die Glaskolben eine interessante Alternative. Noch bieten sie die natürlichsten Farben und Kontraste aller aktuellen Bildwandler. Ihr Bild wirkt meist plastischer als etwa das von LCD-Schirmen.

VOR- UND NACHTEILE

+ natürlicher Kontrast, sattes Schwarz, exzellente Farben
+ blickwinkelunabhängiger Bildeindruck
+ preiswert

- selten perfekte Geometrie, an den Rändern häufig leichte Farbsäume
- kaum heimkinotaugliche Bildgrößen
- sperrig und schwer

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