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Vergleichstest: Preiswerte Plasma-TVs

04.12.2005 | 09:00 Uhr |

Mit Plasma-TVs knapp über einem Meter (42 Zoll) fängt das Luxusfernsehen an. Gute Qualität bekommen Sie jetzt ab 1350 Euro.

Aufgrund der neuen HDTV-Modelle sind die Preise für "alte" (in Wahrheit aktuelle) Plasmageräte kräftig gefallen; wir glauben sogar, dass Sie kurz vor Weihnachten den ersten Plasma-Screen für unter 1000 Euro kaufen können, allerdings als "No Name". Zur Orientierung haben wir fünf empfehlenswerte Modelle zwischen 1350 und 1650 Euro für Sie getestet, allesamt bekannte Marken. Manche Hersteller scheinen ihren Einstiegsmodellen allerdings nicht so viel zuzutrauen: Daewoo, Gericom, Medion, Orion, Phocus und Schneider zogen es vor, uns kein Testgerät zur Verfügung zu stellen.

JETZT NOCH 480 ZEILEN STATT HD?: Die vorgestellten 42-Zoll-Plasmas besitzen durch die Bank sehr ordentliche Skalierer, die PAL oder HD auf die 480 Zeilen der Panels umrechnen - zumindest, wenn man das Signal digital an den Fernseher ausliefert. Alle fünf Kandidaten haben Panels mit einer nativen Auflösung von 852(854) x 480 Bildpunkten. In der Summe sieht eine PAL-DVD auf so einem 480-Zeilen-Plasma-TV bedeutend besser aus als auf einem 768-Zeilen-LCDFernseher - Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Aber sind 480 Zeilen angesichts von HDTV überhaupt noch zeitgemäß?

Die Unterhaltungselektronik-Branche ist im HD-Fieber und hofft auf Kunden, die bestehende Analog- oder ältere Flachbildschirme durch teure Neugeräte ersetzen. Doch obwohl unumstritten ist, dass HDTV der neue Standard werden wird: Erst in drei bis fünf Jahren werden wir ernsthafte Free-TV-Vollprogramme in HDTV erleben. Und auch, wer in den letzten fünf bis zehn Jahren stattliche DVD-Sammlungen angelegt hat, tauscht sie jetzt nicht in kürzester Zeit in Blu-Ray oder HD-DVD um. Der PAL-Standard wird also noch bis zu fünf Jahre lang den Ton angeben - und auch danach nicht sofort aussterben.

(Stand: 25.11.2005)

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