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Vergleichstest: Multimedia-Navigations-Pakete

14.09.2005 | 12:29 Uhr |

Navigation plus Multimedia ist im Moment der Top-Trend im Auto. Digital.World hat fünf solcher Komplett-Pakete zum Nachrüsten unter die Lupe genommen.

KOMPAKT MULTIMEDIA-NAVIGATIONSPAKETE FÜRS AUTO

DIE AUSWAHL

Alle zum Redaktionsschluss der jetzigen Ausgabe lieferbaren Multimedia-Navigations-Kombis zum Nachrüsten hat Digital.World unter die Lupe genommen. Drei davon bestehen aus einem DVD-Moniceiver, also einem Monitor-Autoradio mit DVD-Abspielmöglichkeit, und einem Navigationsgerät. Bei einem weiteren Testkandidaten waren diese beiden Teile sogar zu einem Gerät zusammengefasst. Das System von VDO Dayton setzt sich aus vier Einzelkomponenten zusammen: Bildschirm-Navigation, DVD-Player, Autoradio, Multimedia-Schnittstelle.

Das Kunstwort "Infotainment" beschreibt die aktuelle Entwicklung im Auto bestens: Systeme, die einerseits als Navis jede Menge Fahrinformationen anzeigen, bieten auf den meist großen Bildschirmen wahlweise auch Unterhaltung. Damit ist dann sogar echtes Heimkino im Auto möglich. Auf dem Markt existieren zwei Varianten: Einige Hersteller verwenden mehrere Einzelmodule, aus denen man dann seine Wunschanlage passend zusammenstellen kann. Einziges Beispiel dafür im Test ist VDO Dayton: Navigationssystem plus die einzeln einzubauenden Komponenten Display, DVD-Player, Radio und Multimedia-Modul. Ein solches Konzept ist sehr flexibel, macht aber bei Einbau und Verkabelung einigen Aufwand. Die meisten Systeme aber beruhen nur auf zwei Geräten, dem Navigationsgerät und dem DVD-Moniceiver - einem Autoradio mit großem, ausfahrendem Monitor nebst DVD-Spieler. Alle Geräte bieten einen Video-Ausgang, um etwa zusätzliche Bildschirme an den Nackenstützen zu beliefern (Kinder!).

Gemischte Qualität

Die großen Bildschirme bieten ein deutliches Mehr an Informationen als die kleineren von Radio- und PDA-Navigatoren. Gerade in unübersichtlichen Situationen bieten diese Anzeigen noch mal einen Tick mehr Infos. Dazu trägt auch das bessere Kreuzungszoom bei, also die Darstellung, die das System kurz vor der nächsten Abbiegung anzeigt. Die Vergrößerung einer Kreuzung erleichtert die Orientierung deutlich, weil sie die reale Situation besser abbildet.

Die reine Bildqualität zur Wiedergabe von Filmen ist aber eher durchwachsen. Das Bild wirkt bei allen Testkandidaten unruhig und nicht sonderlich scharf. Großer Vorteil wiederum ist die einfache Bedienung: Die Touchscreen-Menüs sind deutlich übersichtlicher als typische Autoradio-Tasten. Alpine quittiert gar jeden Fingerdruck mit einer leichten Vibration des Displays. Das fühlt sich fast so an, als würde man eine echte Hardware-Taste drücken. Zudem liegt oft eine Fernbedienung bei.

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