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Vergleichstest: Multi-Slot Kartenlesegeräte

31.03.2004 | 18:03 Uhr |

Kleine Boxen mit Slots für mehrere Kartenformate beschleunigen den Datenaustausch mit dem PC: für Digicams, MP3-Player, Handys, Organizer, Camcorder, Videoprojektoren. Wir haben acht Mini-Speicher bis 70 Euro getestet.

Speicherriesen im Format einer Briefmarke haben es in sich: Bilder, Musik, Videos, Adressen und Telefonnummern oder Office-Dokumente - immer mehr und immer größer sind die von ihnen verwahrten Dateien. Ihren wahren Wert entfalten die Daten erst im Austausch zwischen den Geräten, meist über den Rechner als Drehscheibe: von Digicams, Mobiltelefonen, Organizern und Camcordern in den Computer und zurück, auf den DVD-Recorder zum Speichern oder zum MP3-Player, Beamer oder Fernseher zur Ausgabe von Ton und Bild.

Für den Datentransfer gibt es nichts Praktischeres als Lese- und Schreibgeräte mit mehreren Einschüben. Statt etwa Digitalkamera oder MP3-Player selbst als Kartenleser zu verwenden, stöpselt man ein für alle Mal den Multicard-Reader an den Rechner an und schiebt nur noch die Speicherkarte in den passenden Slot - das Ein- und Ausschalten der Geräte entfällt.

Gerade unterwegs ist das praktisch, erspart es einem doch das Jonglieren mit Spezialkabeln, die eine Verbindung zum Notebook herstellen. Ein weiterer Vorteil: Oft schafft der Multicard-Reader die Datenübertragung zwischen Karte und Computer schneller als Kameras, MP3-Player und Co.

Solche Kartenleser und -schreiber sind preiswert, leichter als ein Handy und kaum größer als eine Zigarettenschachtel, also leicht zu transportieren. Und die Anschaffung lohnt schon, wenn man Speicherkarten in nur zwei unterschiedlichen Formaten besitzt.

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