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Vergleichstest: Mobile Flash-Kartenspeicher

02.01.2005 | 16:28 Uhr |

Digitalkameras verleiten dazu, wahllos drauflos zu knipsen. Oft ist die Memory Card im Nu voll. Dann helfen Flash-Kartenspeicher weiter. Sie dienen als Zwischenlager für die Schnappschüsse. Wir haben geprüft, was die kleinen mobilen Datentresore in der Praxis taugen.

Niemand möchte einen üppigen Vorrat an Reserve-Speicherkarten für die Digicam mitnehmen, wenn er in Urlaub oder zum Familienfest fährt. Denn das wird teuer: Eine XD-Picture-Karte mit 512 MB Kapazität kostet etwa 130 bis 200 Euro. Compact-Flash-Cards mit 512 MB sind in Online-Shops ab 50 bis 60 Euro zu haben. Hinzu kommt, dass schnell einmal eines der kleinen Dinger verloren geht. Nicht auszudenken, wenn gerade darauf die besten Schnappschüsse von Omas Geburtstag oder dem traumhaften Sonnenuntergang am Meer stecken. Warum also nicht die Bilder mit Hilfe eines Kartenlesesystems auf CD-ROM oder Festplatte auslagern? Die meisten Geräte sind kaum größer als ein Walkman und passen ins Reisegepäck oder in die Fototasche. Vor Ort können Sie die Daten von der Digicam auf den externen Speicher überspielen, anschließend die Flash-Karte in der Kamera löschen und weiter fotografieren.

Zur Kategorie der Kombigeräte gehört das Disc Steno von Apacer. Es brennt die Daten auf CD-ROM. Das hat seinen Reiz, obwohl eine CD nur etwa 600 bis 700 MB aufnimmt. Dafür ist sie preisgünstiger und einfach zu handhaben. Das Disc Steno 200 lässt sich als Flash-Karten-Zwischenspeicher einsetzen, außerdem - mit Hilfe eines kostenlosen Firmware-Upgrades - als DVD-Player. Eine passende Fernbedienung liefert Apacer mit.

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