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Vergleichstest: LC-Displays mit 17 bis 19 Zoll

01.06.2004 | 11:30 Uhr |

Wer heute einen Bildschirm kauft, sollte zu LC-Displays greifen. Die Flachen können einiges, und der Preis der schicken Geräte sinkt: Schon ab 600 Euro sind Sie dabei.

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PREISWERT-KOMBINIERER Arbeit und Vergnügen verbinden - das ist Ihre Welt. Doch darf der Spaß nicht zu viel kosten - bei Ihnen siegt immer die Vernunft.
> 17 Zoll mit integriertem Tuner

BROT UND SPIELE Sie wollen Arbeit und Vergnügen verbinden - und das dazu passende Gerät muss repräsentativ aussehen.
> 19 Zoll, eventuell mit externem Tuner

LUXUS-FERNSEHER Am PC betreiben Sie den Bildschirm nur selten und meist, um DVDs zu schauen. Die Hauptsache ist ein kompakter, hochwertiger Fernsehersatz, der kaum Platz braucht.
> LCD-TV im 16:9-Format

Sie wollen Fußball sehen, Ihr Partner die Quiz-Show? Wenn das öfter passiert, ist es Zeit für einen neuen Fernseher im Arbeitszimmer. Warum nicht gleich einen schicken Flachbildschirm, der auch als PC-Monitor eine gute Figur macht? Moderne Flüssigkristall-Bildschirme (LCDs) kosten nicht die Welt, zeigen kinotaugliches Breitformat 16:9 ebenso wie Office-übliche Auflösungen im Seitenverhältnis 4:3. Zusätzliche Vorteile sind der geringe Raumbedarf, der niedrige Stromverbrauch und die große Helligkeit.

Das richtige Bildformat

Wollen Sie den Monitor hauptsächlich als Fernseher nutzen, sollte es ein Breitformat-Display sein. Wenn Sie dagegen einen PC-Bildschirm suchen, der hin und wieder als Fernseher dient, sind Sie mit einem 17- oder 19-Zoll-Gerät mit 4:3-Format besser bedient. Wer sich für das Breitformat entscheidet, profitiert bei PC-Anwendungen nicht von der zusätzlichen Fläche und der längeren Bilddiagonale, weil die Fenster oft auf 4:3 optimiert oder sogar fixiert sind. Für PC-Anwendungen ist die Bildhöhe entscheidend, und die entspricht in der Regel der eines 4:3-Displays der - gemessen an der Bilddiagonale - nächstkleineren Bildschirmkategorie. Als PCMonitor verwendet, entsprechen die vier getesteten Breitbild-17-Zöller daher etwa 15-Zoll-Monitoren mit 4:3-Seitenverhältnis.

Fixe Flachmänner fördern Fun

Spiele, TV- oder Videofilme machen nur Spaß, wenn die Reaktionszeit (siehe Lexikon) des LC-Displays kurz genug ist. Sonst nimmt der Betrachter in schnellen Szenen Unschärfen, Wischeffekte oder Flimmern wahr. Die schlechte Nachricht für Fußballfans: Gerade wenn der Ball über den Rasen saust, zeigen sich leicht Schlieren, da die helle Scheibe vor saftigem Grün einen hohen Kontrast erzeugt und Flüssigkristall-Displays enorm fordert. Erträglich bleiben die Effekte bis zu 25 Millisekunden Reaktionszeit, bei 16 Millisekunden fallen sie kaum noch auf. Falls es Ihnen besonders auf schnelle Sportszenen ankommt, sollten Sie das neue Display damit ausgiebig testen und mit Ihrem Händler vorsichtshalber ein Rückgaberecht vereinbaren.

Fernsehen am PC-Monitor

Falls Sie am LC-Display auch fernsehen wollen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Besitzt das Display einen eigenen TV-Tuner, dann schließen Sie das Antennenkabel direkt an. Im anderen Fall beziehen Sie das Signal von der im Rechner eingebauten TV-Karte. Generell gilt: Eine in den PC eingebaute Karte ist billiger als ein Display mit TV-Tuner. So kostet beispielsweise die Hauppauge Win TV Go ( www.hauppauge.de ) oder die Pinnacle PCTV Stereo ( www.pinnaclesys.de ) nur jeweils rund 60 Euro. Der TV-Tuner im Display hat hingegen den Vorteil, dass Sie ohne PC fernsehen können - ohne Hochfahren, ohne Lüfterlärm. Für eine fernsehtaugliche Ausstattung des Displays sollten Sie 80 bis 150 Euro einkalkulieren. Dafür eignen sich Displays mit Tuner zum Anschluss von Videorecorder und DVD-Player.

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