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Vergleichstest: Kompakte Digitalkameras

01.12.2004 | 13:02 Uhr |

Über 80 verschiedene Kameramodelle schickten die Hersteller auf der diesjährigen PHOTOKINA ins Rennen. Sechs davon hat Digital.World unter die Lupe genommen.

FINDER: WELCHE KAMERA IST DIE RICHTIGE?

HAUPTSACHE, KLEIN Die mju-mini Digital von Olympus ist die ideale Begleiterin, wenn Ihre Digitalkamera möglichst klein und handlich sein soll.

KLEIN MIT MEHR ZOOM Soll es mehr als nur ein 2fach-Zoom bei der Edelmini sein, sollte die schicke Finepix F450 von Fujifilm das Schmuckstück Ihrer Wahl sein.

PREISWERT UND KLEIN Soll die Kamera nicht nur kompakt, sondern auch preiswert und optisch ansprechend sein, bietet sich die Photosmart R507 von HP an.

VIELSEITIG UND NOCH TRAGBAR Sind fotografischer Funktionsumfang und richtig kompakte Abmessungen gefragt, sollten Sie die Fujifilm Finepix E510 in die engere Wahl ziehen.

FLEXIBEL UND MIT POTENZIAL Die Powershot A95 von Canon ist dank dreh- und schwenkbarem Display sehr flexibel und wächst mit den individuellen Ansprüchen des interessierten Einsteigers.

KOMPAKT UND RICHTIG TELE Großer Brennweitenbereich und gutes Handling bekommt man bei der DX 7590 von Kodak.Canon Powershot A95

AUSSTATTUNG UND BEDIENUNG :

Als größtes Modell in der Einsteigerreihe von Canon ist die Powershot A95 umfangreich ausgestattet. Das beginnt beim teilweise aus Alu gefertigten Gehäuse der Kamera. Ein dreh- und schwenkbares Display, ein Bajonett für den Anschluss von Vorsatzobjektiven und ein Wahlrad für die Belichtungsprogramme tun ihr Übriges. Mit diesem Wahlrad stellt man die Motivprogramme ein, entscheidet sich für die Vollautomatik oder für eines der drei klassischen Belichtungsprogramme - Programm-, Zeit- oder Blendenautomatik. Eine manuelle Einstellmöglichkeit für Zeit und Blende besteht ebenfalls.

Zusammen mit der manuellen Schärfeeinstellung hat man die volle Kontrolle über das Bild. Ein Anschluss für ein externes Blitzgerät hätte die reichhaltige Ausstattung prima abgerundet. Leider sucht man danach vergebens und muss im Zweifelsfall auf drahtlose Lösungen zurückgreifen. Der Kartensteckplatz der Kamera bietet nur Platz für Compact-Flash-Karten vom Typ I. Ein Microdrive lässt sich aus diesem Grund gar nicht verwenden. Dank der Größe und des ausgeprägten Griffes liegt die Kamera gut in der Hand. Die Tasten am Gehäuse sind gut zu bedienen. Praktisch ist die FUNC.-Taste, mit der sich die wichtigsten Einstellungen der Kamera - etwa die Bildgröße - aufrufen und einstellen lassen. Insgesamt eine gelungene Kamera, die dank ihres Funktionsumfanges auch wachsenden Ansprüchen des einzelnen Fotografen gerecht werden kann.

BILDQUALITÄT:

Die Auflösungswerte der Powershot A95 sind im Vergleich mit den anderen getesteten digitalen Kameras eher gering. Die Scharfzeichnung fällt vergleichsweise kräftig aus. Die gemessenen Werte für die Verzeichnung bewegen sich lediglich im Mittelfeld. In den Disziplinen Ein- und Ausgangsdynamik sowie Rauschen sind die Werte hingegen sehr gut. Mit 3,9 zeigt die Powershot A95 beispielsweise den zweitgeringsten Rauschwert im gesamten Testfeld.

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