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Vergleichstest: Kleinbild-Scanner

21.04.2005 | 14:13 Uhr |

Sechs Spezialisten für das Digitalisieren von Kleinbildnegativen und Dias im direkten Vergleich. Digital.World sagt Ihnen, was Scanner in der Preisklasse zwischen 350 und 900 Euro leisten.

FINDER: WELCHER KLEINBILDSCANNER IST DER RICHTIGE FÜR MICH?

AUFLÖSUNG Für ein tolles Bild mit höchstmöglicher Auflösung ist der Konica Minolta Dimage Scan Elite 5400 die richtige Wahl.

GESCHWINDIGKEIT Wer sich nicht lange gedulden kann, sollte zum Cano-Scan FS4000US greifen.

PREIS Wer einen preiswerten Scanner sucht, sollte mindestens 350 Euro für den Umax Powerlook 2702 ausgeben.

BEDIENUNG Wer viele Filme scannt, weiß den ausgereiften und soliden Filmhalter von Konica Minolta zu schätzen.

APS Für dieses Format kommen nur die Geräte von Canon, Microtek und Nikon in Frage.

Wenn es darum geht, Kleinbildnegative und Dias zu digitalisieren, sind Filmscanner immer noch die erste Wahl. Es gibt reichlich Flachbettscanner, die dank Durchlichteinheit zum Scannen von Filmmaterial geeignet sind. Bei gleicher Auflösung sind die Ergebnisse jedoch nicht vergleichbar. Der Hauptgrund hierfür: Die Scaneinheit in einem Filmscanner arbeitet ohne Linsen, während in einem Flachbettscanner kleinere Sensoren und Linsen die Ergebnisse negativ beeinflussen können. Die Spezialisten haben den Flachbettscannern gegenüber auch einen Nachteil: Man kann bei vielen Flachbettgeräten mehr als einen Negativstreifen beziehungsweise mehr als vier Dias in einem Arbeitsgang scannen, wie bei den meisten Filmscannern üblich. Sie sind vorwiegend mit Filmhaltern ausgestattet, die dazu dienen, die Negative oder Dias zu fixieren und dem Gerät zuzuführen.

Diese Rahmen nehmen einen Negativstreifen mit bis zu sechs Bildern beziehungsweise vier gerahmte Dias auf. Als weitere Variante werden der Filmstreifen oder das Dia direkt in das Gerät eingeführt. Dabei kann man immer nur ein Dia pro Arbeitsgang scannen, bei einigen Geräten jedoch einen ganzen ungeschnittenen Film. Eine weitere Option ist das Scannen von APS-Negativen, was jedoch nicht mit allen Geräten möglich ist, in den meisten Fällen sogar nur optional. Das bedeutet, dass der APS-Adapter zusätzlich gekauft werden muss. Unser Testfeld besteht aus sechs Geräten in der Preisklasse zwischen 350 und 900 Euro: der CanoScan FS4000US von Canon für 600 Euro sowie der Dimage Scan Elite 5400 von Konica Minolta - mit 900 Euro das teuerste Gerät im Test. Der Microtek ArtixScan 4000tf und der Nikon Coolscan V ED kosten 750 Euro. Dazu kommen der 450 Euro teure Reflecta ProScan 4000 und der Umax Powerlook 2702, der für 350 Euro zu haben ist.

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