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Vergleichstest: HDD-/DVD-Recorder

22.03.2005 | 14:26 Uhr |

Schicken Sie Ihren VHS-Recorder getrost in den Ruhestand: Mit HDD-/DVD-RECORDERN zeichnen Sie auf, bis die Platte oder der Rohling glüht. Legen Sie den Grundstein für ein digitales Archiv: Digital.World hat neun Geräte mit und ohne eingebaute Festplatte für Sie getestet.

FINDER: WELCHEN DVD-RECORDER BRAUCHE ICH?

EINSTEIGER bekommen DVD-Recorder ab 300 Euro. Die einfachsten Ausführungen bringen die von Videorecordern bekannten Funktionen mit. Das praktische Timeshift beherrschen Angehörige dieser Klasse meist nicht. Bei Bedienung und Bildqualität hapert es häufig.
> Cyberhome CH-DVR 750

AMATEUR Wer etwas tiefer in die Tasche greift, bekommt ab 500 Euro ein solides Markengerät mit eingebauter Festplatte. Damit lassen sich Aufnahmen bearbeiten und platzsparend auf DVD überspielen. Sie bieten eine üppige Ausstattung und ein gutes Bild.
> Lite-On LVW-5045

PROFI Die HDD-/DVD-Recorder dieser Klasse besitzen entweder gigantische Festplatten oder Schnittstellen, die sonst nur von Media-Receivern bekannt sind. Individuelle Funktionen, Netzwerkbuchsen und Speicherkarten-Slots sind integriert.
> Panasonic DMR-E500HEG

Bandsalat und Qualitätsverlust durch mehrfaches Ansehen gehören der Vergangenheit an: Die Nachfolger des VHS-Bandes stehen in jedem Kaufhaus. Während reine DVD-Recorder direkt auf eine Disk aufzeichnen, bietet die Variante mit eingebauter Festplatte maximale Flexibilität. HDD-/DVD-Recorder bewahren den Anwender mit gigantischen Speichern vor dem Kapazitätsengpass eines DVD-Rohlings. Zeitversetztes Fernsehen und einfachen Videoschnitt gibt es obendrein. Noch werden mehr VHS-Recorder verkauft, doch das könnte sich ziemlich schnell ändern. Der Markt bietet bereits für jeden Bedarf das richtige Gerät - von Einsteiger-Modellen bis hin zu High-End-Granaten. Um im Formate-Dickicht und Funktions-Wirrwarr Klarheit zu schaffen, hat Digital.World neun Recorder getestet.

Die Festplatten-Frage

Neben dem vorhandenen Budget entscheidet der Funktionsumfang über den Kauf des Traum-Recorders. Die Festplatte stellt das wichtigste Auswahlkriterium dar. Generell ist sie ein geeigneter Zwischenspeicher für Aufnahmen, die man nicht archivieren möchte. Sendungen werden schnell aufgenommen und ebenso schnell wieder gelöscht. Es gibt allerdings eine Gruppe von Nutzern, die wesentlich weniger mit einer Festplatte im DVD-Recorder anzufangen weiß: Satellitennutzer. Für den täglichen Betrieb erweist es sich als wesentlich komfortabler, wenn die Festplatte direkt im Satelliten-Tuner steckt. Digitale Satelliten-Receiver besitzen zudem eine ausführliche Programmzeitschrift, die die Aufnahmeprogrammierung zum Kinderspiel macht. In Verbindung mit einem günstigen DVD-Recorder kann der Anwender die Aufnahmen der Festplatte später in Ruhe auf DVD brennen.

KOMPAKT: FORMATE-LABYRINTH

DREI VERFAHREN haben die Hersteller entwickelt, mit denen sich eine Digital Versatile Disc (DVD) mehrfach beschreiben lässt: DVD-RAM, DVD+RW und DVD-RW. Einige Recorder, etwa die von JVC, beherrschen zwei davon. Die meisten kommen jedoch nur mit einem Format zurecht. Darauf müssen vor allem Video-Fans achten, die Mitschnitte mit Freunden tauschen möchten. Deren Player kann unter Umständen nichts mit der Scheibe anfangen, die man gebrannt hat.

DVDs, die sich nur einmal beschreiben lassen, sind weniger wählerisch. Nahezu jeder Recorder oder Player spielt sie ab. Kritisch wird es nur, wenn ein DVD-RAM-Gerät Aufnahmen von einer Read-Write-DVD (RW) wiedergeben soll.

GERÄTE IM TEST:

HDD-/DVD-RECORDER

JVC DR-MH20
LITE-ON LVW-5045
PANASONIC DMR-E500HEG
PIONEER DVR-420H
SONY RDR-HX 1000

DVD-RECORDER

CYBERHOME CH-DVR 750
PHILIPS DVDR 730
THOMSON DTH 8040E
YAMADA DVR-8200

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