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Vergleichstest: HD-Projektoren

04.04.2006 | 12:00 Uhr |

Echtes Kino-Feeling kommt nur mit Projektoren auf. Digital.World sagt Ihnen, welchem Sie Ihr Vertrauen schenken dürfen.

Die folgenden fünf Bildkatapulte – alle sind mit einer Auflösung von 1280 x 720 (768) Punkten HD ready – kosten zwischen 1450 und 2850 Euro und sind damit sicher nicht billig.

Dass unsere Bewertung angesichts der Qualität – wie Sie sehen werden – keinen Enthusiasmus widerspiegelt, liegt daran, dass es keinem Gerät gelingt, die Highlights zu kombinieren. Nichtsdestotrotz: Als Heimkino-Projektoren machen alle Laune, wenngleich die DLP-Fraktion etwas weniger launig stimmt. Wir stellen uns mit diesem Test genau zwischen die Fronten, denn hier konkurrieren zwei recht gegensätzliche Konzepte:

  • LCD-PROJEKTOREN: Bei LCD-Projektoren werden die Einzelbilder in den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau (additive Farbmischung bei Selbstleuchtern) durch drei LCD-Panels erzeugt und mit einem Prisma wieder zu einem Bild vereint. Helligkeiten eines Bildpunktes werden durch eine nahezu lineare Abblendung erreicht.

  • DLP-PROJEKTOREN: Ein Chip mit je einem Kippspiegel pro Bildpunkt bekommt nacheinander das Licht in den jeweiligen Grundfarben und lenkt mit den Spiegeln helle Pixel in die Linse oder eben von der Linse weg. Unterschiedliche Helligkeiten eines Bildpunkts entstehen durch vibrierendes Kippen des Spiegels. Diese Helligkeitssteuerung bewirkt ein prinzipiell unvermeidliches Pixelflimmern, das vor allem in dunklen Passagen stören kann. Hauptvorteile sind ein theoretisch besserer Schwarzwert und die kompakte Bauform.

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