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Vergleichstest: Digitale Spiegelreflexkameras

25.05.2005 | 16:18 Uhr |

Seit kurzer Zeit buhlen fünf neue digitale Spiegelreflexkameras zwischen 1200 und 2000 Euro um die Gunst von Hobby- und semiprofessionellen Fotografen. Digital.World lässt die wertigen Bildkünstler im Labor und im Praxistest gegeneinander antreten.

KOMPAKT: DIGITALE SLRs

DIE AUSWAHL Digital.World lässt die neuen Geräte von Canon, Fujifilm, Konica Minolta, Olympus und Pentax in diesem Test gegeneinander antreten. Die EOS 20D von Canon, die Finepix S3 Pro und die Dynax 7D von Konica Minolta wurden auf den semiprofessionellen Anwender zugeschnitten. Für diese Kameras bezahlen Sie zwischen 1200 und 2000 Euro. Olympus und Pentax haben mit der E-300 beziehungsweise *ist DS hingegen den SLR-Einsteiger im Visier. Diese Digicams werden deutlich preiswerter ab rund 700 Euro angeboten.

WELCHE KAMERA IST DIE RICHTIGE?

GESCHWINDIGKEIT Die EOS 20D von Canon ist die perfekte Wahl für Sie, wenn Sie auf jede Zehntelsekunde Wert legen.
BEDIENUNG Wo das Handling der Kamera unter allen Umständen Vorrang hat, ist die Dynax 7D von Konica Minolta gleichauf mit der EOS 20D von Canon.
DYNAMIK Wenn Sie aus Ihren Bildern das Optimum herausholen möchten, finden Sie in der Finepix S3 Pro von Fujifilm durch den erweiterten Dynamikumfang das passende Werkzeug.
OBJEKTIV Durch das neu entwickelte Olympus-System eignet sich die E-300 kompromisslos für jedes Objektiv des Herstellers.
ABMESSUNGEN Spielen Größe und Gewicht eine entscheidende Rolle, ist die *ist DS von Pentax die richtige Spiegelreflexkamera für Ihre Anforderungen.

Wer mit einer Spiegelreflexkamera (Single Lens Reflex, SLR) fotografiert, tut dies in der Regel aus voller Überzeugung. Aufgrund ihrer unübertroffenen Vielseitigkeit gibt es für ambitionierte Fotografen keine Alternative zum SLR-Gehäuse. Entscheidend für die Flexibilität sind die austauschbaren Objektive. Selbst wenn die Bildqualität einer Kompaktkamera identisch oder sogar besser sein kann, bietet sie nicht den kreativen Spielraum einer SLR mit ihrer nahezu freien Wahl der Brennweite. Mittlerweile betrifft das allerdings nur den Anwenderkreis der semiprofessionellen Fotografen, da aktuelle Kompaktkameras bereits mit einem 10fach-Zoom erhältlich sind. Mit einem Brennweitenbereich von 35 bis 350 Millimetern ist in der Regel alles abgedeckt, was man gemeinhin fotografieren möchte.

In puncto verfügbare Brennweiten liegt die Stärke der SLR außer bei einem möglichen Objektivwechsel im Weitwinkelbereich. Dieser beginnt bei den meisten Kompaktkameras erst bei 35 Millimetern, was bestenfalls als leichtes Weitwinkel gelten kann. Bei einer digitalen Spiegelreflexkamera sind hingegen - trotz Brennweitenverlängerung - Werte von 18 Millimetern möglich. Das erlaubt völlig andere Perspektiven beziehungsweise Bildwinkel.

Darüber hinaus spricht der optische Sucher für die Arbeit mit einer SLR. Er ermöglicht eine scharfe Vorschau auf das Bild. Zusammen beweisen die fünf Kandidaten im Digital.World-Test, dass die digitale Spiegelreflex-Fotografie inzwischen erwachsen und ernst zu nehmen ist - egal, ob es sich um ein semiprofessionelles Werkzeug oder ein Einsteigergerät handelt.

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