17.09.2012, 11:30

Bernd Weeser-Krell

Vergleichstest

Schnelle Schwarzweiß-Laserdrucker

Preiswerte Laserdrucker ©Oki

Mit dem Epson Aculaser M2400D schafft ein neuer Schwarzweiß-Laserdrucker den Sprung auf einen vorderen Platz unter den schnellsten Modellen. DerLaser ist auch für größere Druckaufkommen konzipiert.
Einstiegsmodelle bei den Schwarzweiß-Laserdruckern sind aktuell schon für um die 100 Euro Listenpreis zu haben. Etwas besser ausgestattete Schwarzweiß-Laserdrucker kosten zwischen 200 und 250 Euro. Die Straßenpreise liegen meist sogar deutlich unter den von den Herstellern empfohlenen Verkaufspreisen. Eine Alternative zu den preiswerten monochromen Laserdruckern sind Multifunktionsgeräte.
Bestenliste Multifunktionsgeräte
Auch die Einsteigerklasse bietet bereits Extras: Es gibt zwei Arten von Druckern. Bei GDI-Modellen bereitet der PC die Daten für den Drucker auf, PCL- und Postscript-Drucker verfügen über eine eigene Druckersprache. GDI-Drucker sind günstiger als PCL-Geräte wie der. Einem PCL-Drucker sollten Sie den Vorzug geben, wenn Sie nicht nur unter Windows arbeiten. Für anspruchsvollere Aufgaben brauchen Sie einen Drucker, der die Seitenbeschreibungssprache Postscript beherrscht. Damit können Sie etwa Layouts probehalber ausgeben und sehen, wie sie später aus der Druckerei zurückkommen.
Beim Betriebsgeräusch gibt es deutliche Unterschiede: Laserdrucker können ziemlich laut werden. Die Messungen ergaben teilweise Werte über 10 Sone. Nervenschonend ist, wenn der Drucker nach getaner Arbeit den Lärmpegel schnell herunterfährt.
Bestenliste Schwarzweiß-Laserdrucker
Achten Sie auf Seitenpreis und Stromverbrauch: Wie viel eine Druckseite bei dem Gerät kostet, das in die engere Wahl kommt, können Sie leicht selbst errechnen. Dazu brauchen Sie die Preise für Belichtertrommel und Tonerkartusche sowie die Lebensdauer der beiden Komponenten (Textdruck bei 5 Prozent Schwärzung, im Druckmodus Normal, ohne Papierkosten). Toner- und Trommelpreis (in Cent) teilen Sie dann jeweils durch die Seitenleistung. Addieren Sie dann die beiden Ergebnisse. Angesichts der laufend steigenden Strompreise ist es vorteilhaft, wenn sich Ihr Drucker per Netzschalter komplett vom Netz nehmen lässt. Besonders wichtig ist auch der Strombedarf im Bereitschaftsmodus, in dem der Laser die meiste Zeit verbringt.
Testsieger Oki B431dn: Der Schwarzweiß-Laserdrucker Oki B431dn ist ein schnelles Modell, der auch größere Druckvolumen verkraftet. Dank der integrierten Ethernet-Netzwerkschnittstelle lässt sich der Oki B431dn mühelos in ein Netz einbinden. Die Druckqualität des Oki B431dn ist überzeugend, der Seitenpreis niedrig.
Preis-Leistungs-Sieger Samsung ML-1660: Der Schwarzweiß-Laserdrucker Samsung ML-1660 ist ein kleiner Drucker für den Arbeitsplatz im Büro und zu Hause. Als 16-Seiten-Laser ist er eher für kleinere Druckaufkommen konzipiert. Dafür reicht seine Geschwindigkeit völlig aus. Die Druckqualität des Samsung ML-1660 liegt auf überdurchschnittlich gutem Niveau.
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