19.09.2012, 11:30

Bernd Weeser-Krell

Full-HD Displays

Preiswerte TFT-Bildschirme im Test

Günstige LCD-Bildschirme

Mit dem Asus VK248H plaziert sich ein neuer TFT-Bildschirm unter die besten preiswerten Modellen mit guter Bildqualität. Der Monitor zeigt gute Farben und einen hohen Kontrast.
Günstige Flachbildschirme haben mittlerweile fast alle Anbieter im Angebot. Die großformatigen Einsteiger-TFT-Displays bekommt man aktuell bereits für unter 300 Euro. Die Monitore erlauben dank hoher Auflösung komfortables Arbeiten. Die 24-Zöller haben gegenüber den 22-Zoll-Geräten - zumindest bei Modellen mit einem Seitenverhältnis von 16:10 - den Vorteil einer noch höheren Auflösung. Sie bieten 1920 x 1200 Pixel (Full-HD) gegenüber den 1680 x 1050 Bildpunkten bei den kleineren 22-Zoll-Monitoren. Mit dieser Auflösung lassen sich HD-Filme in voller Auflösung abspielen. Auch für andere Anwendungen bieten größere Bildfläche und höhere Auflösungen deutliche Vorteile. Am Arbeitsplatz sind große Excel-Dateien besser zu bearbeiten und zu Hause finden beispielsweise Webbrowser und E-Mail-Client nebeneinander auf dem Bildschirm Platz.
Bestenliste TFT-Displays

Erste 22-Zoll-TFT-Displays mit Full-HD-Auflösung

Neben den bisher gängigen TFT-Displays im Bildformat von 16:10 bringen die Hersteller vermehrt TFT-Monitore mit dem von LCD-TV's bekannten Seitenverhältnis von 16:9 auf den Markt. Der Grund liegt in der verbesserten Ausbeute an LCD-Panels, die die Hersteller aus einem großen Fertigungsrohling gewinnen können. Aus einem Rohling lassen sich mehr 16:9- als 16:10-Panel herausschneiden. Das neue Format hat aber auch Vorteile für den Anwender. So haben bereits die kleineren und preiswerteren 22-Zoll-TFTs mit 16:9 Seitenverhältnis eine erhöhte Auflösung. Statt 1680 x 1050 Pixel wie bei 16:10-Modellen, besitzen sie wie die 24-Zoll-Modelle die Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten.
Günstige Panel-Technik: Alle preiswerten aktuellen TFT-Bildschirme sind mit TN-Panel (Twisted Nematic) ausgestattet, die sehr günstig herzustellen sind. Vorteil dieser Technik sind die relativ kurzen Reaktionszeiten von Hell auf Dunkel und umgekehrt – gut für bewegte Bilder. Nachteil sind die geringen Blickwinkel, in denen diese TFTs farblich korrekte Darstellung bieten.

Testsieger NEC Multisync E231W

Der TFT-Bildschirm NEC Multisync E231W ist auch für längeres Arbeiten am Arbeitsplatz geeignet. Die Bildqualität kann überzeugen und durch vielfältige ergonomische Einstellmöglichkeiten lässt sich der NEC Multisync E231W sehr gut an den jeweiligen Arbeitsplatz anpassen.

Preis-Leistungs-Sieger Benq GL2240M

Der TFT-Bildschirm Benq GL2240M zeigt einen gute Bildqualität mit kräftiger und neutraler Farbdarstellung. Die Ausleuchtung ist über den gesamten Bildschirm des Benq GL2240M gleichmäßig. Durch die fehlenden ergonomischen Eigenschaften ist der Benq GL2240M eher für den Einsatz zu Hause als für längeres Arbeiten am Arbeitsplatz geeignet.
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