Digitale Spiegelreflexkameras sind, was die Bildqualität angeht, immer noch das Nonplusultra. PC-WELT stellt Ihnen die besten DSLRs vor und erklärt die Vor- und Nachteile gegenüber Kompaktmodellen und Systemkameras. Neu im Test: die Sony Alpha SLT-A77V mit gigantischen 24 Megapixeln.
Eine digitale Spiegelreflexkamera, kurz DSLR (Digital Single-Lens Reflex) genannt, hat gegenüber einer Kompaktkamera viele Vorteile: Sie arbeitet sehr schnell, was Auslöseverzögerung und Bereitschaft zwischen zwei Aufnahmen angeht. Außerdem produzieren Spiegelreflexmodelle aufgrund ihrer größeren Bildsensoren selbst bei hoher Lichtempfindlichkeit nur geringes Bildrauschen. Das Hauptargument für Spiegelreflexkameras ist jedoch ihre Flexibilität: Je nach Motiv können Sie das dafür optimale Objektiv verwenden.
Nun gelten diese Vorteile auch für die relativ neue Kameraklasse der Systemkameras. Im Vergleich zu diesen haben digitale Spiegelreflexkameras jedoch zwei weitere große Vorteile: Sie sind bereits deutlich günstiger zu haben. Zudem sind DSLR-Kameras immer noch mit einem Sucher ausgestattet. Und den bieten nur wenige Systemmodelle.
Allerdings haben Spiegelreflexkameras auch ihre Nachteile: Da die Kameragehäuse wie die Objektive relativ groß sind, benötigen sie reichlich Platz in der Kameratasche. Daraus ergibt sich auch ein nicht unerhebliches Gewicht. Außerdem kosten gute Objektive, vor allem, wenn sie etwas "exotischer" sind, viel Geld. Eine DSLR benötigt ferner eine gewisse Einarbeitungszeit, wenn Sie Kameraneuling oder "Kompakt-Umsteiger" sind. Das Fotografieren im Automatikmodus ist zwar auch bei einer DSLR möglich (zumindest im Einstiegs- und Mittelklassesegment). Es wird dem Gerät jedoch nicht wirklich gerecht.
PC-WELT präsentiert Ihnen auf den nächsten Seiten die zehn besten Spiegelreflexkameras. Neu in der Wertung ist die Sony Alpha SLT-A77V. Die DSLR setzt einen CMOS-Sensor im APS-C-Format mit 24 Megapixeln ein.
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