17.02.2009, 15:30

Thomas Rau

Vergleichstest

Die besten Notebooks für Spieler

Volle Kraft voraus: Wenn aktuelle 3D-Spiele Spaß machen sollen, benötigen Sie ein Notebook mit höchster Rechenkraft. Doch das kostet Geld. Wieviel Sie für ein gutes Spiele-Notebook anlegen müssen und wie Sie 3D-Schnäppchen erkennen, erfahren Sie in unserem Test.
Beim Spielen trennt sich die Spreu vom Weizen: Während für Internet, Office und Multimedia auch die Rechenleistung günstiger Notebooks vollkommen ausreicht, ist nur das Beste gut genug, wenn Sie aktuelle 3D-Spiele in hoher Auflösung und anspruchsvollen Effekten genießen wollen.
Für einen DirectX10-Kracher wie Crysis oder Far Cry 2, aber selbst für Strategiespiele mit hoher DX10-Effektdichte wie World in Conflict, benötigen Sie ein Notebook mit einem Grafikchip aus ATIs oder Nvidias Top-Sortiment - oder gleich zwei: Auch SLI- oder Crossfire-Konfigurationen mit zwei Grafikchips finden sich bei einigen Notebook-Herstellern.
Diese Notebooks mit Mobility Radeon HD3870 oder Geforce 9800M GTX kosten aber meist rund 2000 Euro. Denn sie bringen nicht nur eine kräftige Grafikkarte mit, sondern auch einen leistungsstarken Prozessor, üppigen Arbeitsspeicher und eine schnelle Festplatte: Daher hängen sie günstigere Laptops nicht nur beim Spielen, sondern auch bei allen anderen rechenintensiven Anwendungen wie beispielsweise Bild- und Videobearbeitung locker ab.
Grafikchip und Displayauflösung müssen zusammenpassen
Doch selbst bei diesen Spiele-Maschinen gibt es keine Garantie für optimalen Spielespaß: Denn die beste Bildqualität erhalten Sie nur, wenn Sie in der maximalen Auflösung des Notebook-Displays spielen. Dann muss das Display nicht interpolieren - also eine niedrigere Auflösung auf den ganzen Bildschirm aufziehen, worunter immer die Bildqualität leidet. Die Faustregel lautet daher: Die 3D-Leistung der Grafikkarte muss zur Displayauflösung passen. Und bei einem Full-HD-Display mit 1920 x 1200 Bildpunkten ist derzeit auch die schnellste Notebook-Grafikkarte bei DX10-Spielen komplett überfordert.
Welchen Grafikchip Ihr Notebook haben muss, damit ein Spiel in einer bestimmten Auflösung problemlos läuft, erfahren Sie auf der nächsten Seite.
Update Juni 2009: Das Notebook Alienware M17x gibt es nun in der upgraded Version mit 3 eingebauten Geforce Grafikkarten.

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