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Die besten Low-Cost-Laserdrucker

20.03.2008 | 12:40 Uhr |

Zwei Laserdrucker platzieren sich neu in unserer Top-Tabelle der Schwarzweiß-Laser. Der Epson Aculaser M2000D und der Ricoh Aficio SP 3300DN verfügen beide über einen Duplex-Einheit für den doppelseitigen Druck.

Laserdrucker, bis vor kurzer Zeit noch dem professionellen Einsatz in Unternehmen vorbehalten, sind mittlerweile so günstig geworden, dass sich ihr Einsatz auch zu Hause lohnt. Hier dominieren die Tintenstrahldrucker, die gegenüber den Schwarzweiß-Laserdruckern den Farbdruck voraus haben. Aber die monochromen Laser haben gegenüber den Tintenstrahldruckern durchaus ihre Vorteile. Tintenpatronen neigen, besonders wenn nur unregelmäßig gedruckt wird, zum Eintrocknen. Viele moderne Tintendrucker führen in regelmäßigen Abständen eine vorsorgliche Düsenreinigung durch, was natürlich Tinte kostet.

Das kann mit dem langlebigen Toner nicht passieren, selbst wenn der Drucker tage- oder gar wochenlang nicht im Einsatz ist. Drucken Sie viel, sind Sie bei Tintenstrahlern schnell zum Wechsel der Farbpatronen genötigt. Die Kartuschen der Laserdrucker hingegen halten ungleich länger – bei großen Füllmengen sogar mehrere tausend Drucke. Der Hauptvorteil gegenüber den Tintendruckern sind die geringeren Folge- sprich Druckkosten. Hier kommen Sie mit einem Lasergerät günstiger weg als mit einem vergleichbaren Tintendrucker.

Die meisten Hersteller bieten mittlerweile Modelle für 100 bis 200 Euro an, die mit einer Druckleistung aufwarten, die für alle heimischen Druckaufträge inklusive dem heimischen Arbeitsplatz völlig ausreichen. So bringt etwa der Spitzenreiter in der Top-Liste Brother HL-2140 ein 20seitiges Word-Dokument in rund 60 Sekunden aufs Papier, der schnellste Drucker im Test Kyocera Mita FS-1100 gar in 47 Sekunden.

Laserdrucker eignen sich daher besonders für den Nutzer, der viel Dokumente und Grafiken druckt und auf Farbe verzichten kann. Besonders die niedrigen Seitenpreise sind hier von Vorteil. Der Kyocera Mita FS-1100 beispielsweise liefert eine Textseite bereits für 1,6 Cent.

Selbst auf die Netzwerkfähigkeit müssen Sie in der günstigen Einstiegsklasse nicht mehr verzichten, wie in diesem Testfeld der Oki B2400n oder der neue Testkandidat Ricoh Aficio SP 3300DN mit ihren Ethernet-Schnittstellen zeigen. Und auch die professionelle Druckersprache Postscript, die ein vom Betriebssystem unabhängiges einheitliches Druckbild erzeugt, findet sich in dieser Preisklasse.

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