Vergleichstest

Die besten Flachbildfernseher

Dienstag, 13.11.2012 | 11:55 von Bernd Weeser-Krell, Ines Walke-Chomjakov
Aktuelle TVs im Vergleichstest
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Die 3D-Wiedergabe ist bei aktuellen Flachbildfernsehern Standard. Jetzt kommt die Gesten- und Sprachsteuerung. Wir stellen die besten TV-Modelle vor.
Bisher wurden Fernseher nur über die Tasten der Fernbedienung oder notfalls über die Tasten am Gerät selbst gesteuert. Nun wird die Bedienung der Flachbildfernseher erweitert. Während über Apples Fernsehgerät noch die Gerüchteküche brodelt, bringt Samsung mit dem Modell UE46ES7090 einen Fernseher mit Gesten- und Sprachsteuerung auf den Markt. Allerdings können Sie sich nicht einfach mit dem TV unterhalten oder vor ihm mit den Armen wedeln. Die Gesten wie die Wörter, auf die der Fernseher reagiert, sind streng reglementiert.

Smart-TV: PC-WELT-App mit News und Ratgeber
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Smart-TV-Apps: Facebook und Twitter liegen vorn
 
Moderne Flachbildfernseher verfügen über einen Internet-Zugang. Während bisher meist ein kabelgebundener Zugang über eine Ethernet-Schnittstelle favorisiert war, bieten immer mehr aktuelle Modelle zusätzlich einen WLAN-Zugang. In der Hitliste der aufgespielten Apps ganz oben liegen die Anwendungen für soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook.
Über die klassische Fernbedienung sind Eingaben zwar möglich, aber sehr  umständlich. Besser geht es mit einer angeschlossenen USB-Tastatur. Das Samsung-Modell besitzt eine separate Fernbedienung, die Eingaben per Cursor-Steuerung erlaubt.


Bildqualität: HD-Fernsehen überzeugt
 
Die Bildqualität hängt in erster Linie vom zugespielten Signal ab. Bei der Fernsehwiedergabe ist das DVB-T-Signal auf großen Flachbildfernsehern nicht wirklich zu empfehlen. Dafür ist die gelieferte Bandbreite des Signals zu gering, das Bild wirkt sehr unscharf. HD-Fernsehen macht dagegen auf allen Testkandidaten Spaß. Auch DVD- und Blu-Ray-Filme lassen sich sehr gut auf den modernen TVs betrachten. Ein besonders gutes Bild liefern der Samsung UE46ES7090 und das Plasma-Modell Panasonic TX-P42GT50E .


 
3D-Wiedergabe: Dunkel und nicht sehr realistisch
 
Auffälligstes Merkmal bei der 3D-Wiedergabe ist der Verlust an Helligkeit gegenüber dem 2D-Bild. So reduziert sich die Helligkeit - beispielsweise beim Toshiba 46WL863G - von 308 Candela pro Quadratmeter im 2D-Betrieb auf lediglich 62 cd/m2. Sichtbar ist auch eine oftmals recht unrealistische Tiefenwirkung. Ist der Gegenstand oder die Person im Vordergrund noch sehr scharf wiedergegeben, fällt die Schärfe im Hintergrund immer mehr ab.
Shutter-Geräte sind sehr empfindlich hinsichtlich des Betrachtungsstandortes. Der maximale 3D-Effekt stellt sich nur genau in der Mitte vor dem Fernseher ein. Je seitlicher man sitzt, desto weniger hat man von der plastischen Darstellung. Fernsehgeräte mit Polfilter sind hier deutlich weniger empfindlich. Allerdings sollte man relativ weit vom Gerät weg sitzen. Sitzt man zu nahe vor dem Schirm, fällt der vertikale Auflösungsverlust zu sehr auf.

Design - der Fernseher ist gleichzeitig ein Objekt

Geschwungene Standfüße oder doch lieber ein TV, das mit dem Standfuß eine Einheit bildet. Der Phantasie sind in Sachen Design keine Grenzen gesetzt. Sony setzt beim Bravia KDL-55HX855 beispielsweise auf das Monolith-Design. Beachten Sie neben dem Aussehen auch die Funktion. Beim genannten Sony-TV können Sie das Gerät nicht schwenken oder die Neigung des Schirms beeinflussen.

Dienstag, 13.11.2012 | 11:55 von Bernd Weeser-Krell, Ines Walke-Chomjakov
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