Vergleichstest
Die beste Digitalkamera
Die Fujifilm X10 ist die massentaugliche Schwester der Finepix X100: Statt Festbrennweite und rein manueller Bedienung bietet sie ein 4fach-Zoomobjektiv, Full-HD-Video und Motivprogramme. Die Bildqualität kann jedoch nicht mit der X100 mithalten - hier tritt ein hochwertiger APS-C-Sensor gegen einen kleineren 2/3-Zoll-Chip an. Vor allem das deutliche Bildrauschen und die etwas zu niedrige Ausgangsdynamik kosteten der X10 einige Punkte. Für beides gibt's jedoch Optimierungsmöglichkeiten im Menü.
Bei der Sony Cybershot DSC-HX9V scheiden sich die Geister: Einerseits bietet die Digitalkamera einige tolle Ausstattungsmerkmale wie das 16fach-Zoom oder den GPS-Empfänger. Andererseits waren die Auflösung und der Dynamikumfang zu niedrig für eine Kamera mit 16-Megapixel-Sensor. In Anbetracht des stolzen UVP stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis daher nicht.
Die Fujifilm Finepix F600EXR lieferte eine nur befriedigende Bildqualität ab. Daran war vor allem die viel zu niedrige gemessene Auflösung Schuld. Sie ließ zum Bildrand hin stark nach, was sich in Unschärfen bemerkbar macht. Ansonsten bietet die 16-Megapixel-Kamera einige tolle Ausstattungspunkte wie den GPS-Empfänger, die Full-HD-Videofunktion und den regelbaren EXR-Bildsensor - dessen verschiedene Modi sollten Sie nutzen, um das beste aus Ihren Bildern herauszuholen.
Die Samsung WB2000 schnitt bei den Bildqualitätstests größtenteils befriedigend ab. Dafür weist ihre Ausstattung einige Besonderheiten auf, etwa die Full-HD-Videofunktion und den kontrastreichen, hoch auflösenden Bildschirm.
Mit einer UVP von 529 Euro richtet sich die Panasonic Lumix DMC-FZ150 an ambitionierte Hobbyfotografen mit hohen Ansprüchen. Allerdings wird die Kamera diesen Ansprüchen nicht ganz gerecht. Zwar ist sie gut ausgestattet und stellt mit ihren manuellen Einstelloptionen auch fortgeschrittene Anwender zufrieden. Die Bildqualität der 12-Megapixel-Kamera hat jedoch ihre Macken - vor allem, was das Bildrauschen und den Dynamikumfang angeht.
Mit ihrer Standard-Ausstattung konnte uns die Samsung MV800 nicht wirklich beeindrucken. Was die Kamera allerdings an Spezialfunktionen hat - insbesondere Fotografierhilfen und Bildbearbeitungsoptionen im Gerät - sucht derzeit Seinesgleichen. Allerdings gehen die zahlreichen Funktionen auf Kosten der Bildqualität. Denn die Samsung MV800 produzierte zum Teil deutliches Bildrauschen und setzte eine ungleichmäßige Auflösung ein.
Die Sony DSC-WX5 platzierte sich im Mittelfeld, da sie eine befriedigende Bildqualität ablieferte und auch ihre Ausstattung größtenteils Durchschnitt war. Lediglich mit dem hochauflösenden Bildschirm und der Full-HD-Videofunktion hebt sie sich (noch) etwas von der Konkurrenz ab.
Canon legt mit der Powershot G1 X die Messlatte für die Bildqualität von Digitalkameras auf einen neuen Höchststand. Das 4fach-Zoomobjektiv des Bridge-Modells entspricht zwar nicht dem aktuellen Stand der Technik, trägt aber dadurch zur hervorragenden Bildqualität bei.
Mit der Fujifilm X-S1 hat der Hersteller einen neuen Bridge-Boliden im Angebot, der gegen Spiegelreflexkameras der Einsteiger- und Mittelklasse antritt. Optisch ist dies zwar kein Problem, doch die Bildqualität der Bridge-Kamera konnte leider nicht ganz mit der einer DSLR mithalten: Zwar überzeugte das Rauschverhalten der X-S1 komplett. Bei der Ausgangsdynamik und der Auflösung bei mittlerer Brennweite zeigte das Fuji-Modell jedoch kleine Mängel. Die können bei DSLR-Kits zwar auch vorkommen. Hier haben Sie aber die Möglichkeit, eventuelle Mängel mit einem hochwertigen Objektiv auszugleichen.
Die Olympus XZ-1 ist eine herausragende Digitalkamera, deren etwas zu niedriger Dynamikumfang durch das gute Rauschverhalten und die hohe gemessene Auflösung wett gemacht wird. Hier packt Olympus Spiegelreflex-Wissen in ein Kompaktgehäuse.

