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Die besten CPUs und Grafikchips fürs Notebook

12.09.2008 | 14:00 Uhr |

Prozessor und Grafikkarte sind die entscheidenden Elemente für die Rechenpower eines Notebooks. Mit ihren neuen Produkten versprechen AMD, Intel und Nvidia wieder Tempo- und Stromsparrekorde. Unsere CPU- und Grafikchip-Charts zeigen, welches Leistungsniveau Sie erwarten dürfen.

Alle reden von Netbooks, vom Asus Eee PC und vom MSI Wind. Bei der Begeisterung über diese rechenschwachen und spartanisch ausgestattenen Mobilrechner, rückt neue, leistungsfähigere Mobiltechnik etwas in den Hintergrund. Dabei haben AMD, Intel und Nvidia in den letzten Wochen neue Prozessoren und Grafikkarten für Notebooks vorgestellt: Damit sollen Laptops zum einen noch leistungsfähiger werden - für Anwendungen wie High-Definition-Video oder Spiele mit DirectX-10-Effekten. Zum anderen soll trotz höherer Rechenkraft der Stromhunger nicht steigen - oder sogar sinken.

AMD präsentiert die Puma-Plattform, die neue Prozessoren, Chipsätze und Grafikkarten bringt. Als besonderen Vorteil stellt AMD heraus, dass Chipsatz und Grafikkarte dabei aus einer Hand kommen: Notebooks lassen sich beispielsweise mit einer sparsamen integrierten Chipsatzgrafik und einer leistungsfähigen 3D-Karte ausrüsten. Je nachdem, ob das Notebook im Akkubetrieb oder an der Steckdose läuft, kann man zwischen den beiden Grafikoptionen umschalten - AMD nennt dies PowerXpress. Wer die 3D-Leistung steigern will, kann Chipsatzgrafik und 3D-Karte zusammenschalten und so einen mobilen Crossfire-Verbund schaffen.

Von Intel kommt Centrino 2 : Die Notebook-Plattform mit CPU, Chipsatz und WLAN-Modul bringt viele technische Neuerungen wie schnelleren Front-Side-Bus-Takt, DDR3-Speicher und einen leistungsfähigere Chipsatz-Grafik. Besonders interessant ist die P-Serie der Core-2-Duo-CPUs: Diese Prozessoren besitzen mit 25 Watt eine um 10 Watt niedrigere maximale Verlustleistung als die Standard-Notebook-Prozessoren von Intel. Auch im normalen Betrieb und in den Schlafzuständen nehmen sie weniger Leistung auf. Doch ihre Rechenleistung soll trotzdem genauso hoch sein wie bei den anderen Core-2-Duo-CPUs.

Nvidia bringt die 9000er-Serie ins Spiel. Allerdings betreibt der Grafikchip-Hersteller dabei ein wenig Etikettenschwindel: Nicht alle neuen Grafikchips sind wirklich aktuelle Produkte: Manche Modelle der 9000er-Serie sind einfach Varianten des Geforce 8000M mit neuer Bezeichnung.

Damit setzt Nvidia ein anwenderunfreundliches Verhalten fort, dass auch AMD und Intel gerne nutzen, um Leistungsunterschiede ihrer Produkte zu verschleiern: Denn die unzähligen Produktnummern und -kürzel gaukeln eine Vergleichbarkeit vor, die in der Praxis nicht gegeben ist. Zumal immer wieder Prozessoren und Grafikchips unter einer neuen Bezeichnung in Notebooks auftauchen, bei denen sich herausstellt, dass sie entweder nicht neu oder trotz der Bezeichnung langsamer als das Vorgängerprodukt sind.

Unsere Rangliste der besten Prozessoren und Grafikchips bringt Klarheit. Wir haben die CPUs und 3D-Chips der Notebooks, die das PC-WELT-Testlabor durchlaufen haben, mit speziellen Benchmarks vermessen, um ihre Leistungsfähigkeit zu prüfen.

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