Vergleichstest
Die beste Leichtgewicht-Digitalkamera
Das angegebene Gewicht beinhaltet Speicherkarte und Akku.
| Rang | Hersteller | Kameramodell | Gewicht (Gramm) | Bildqualität (max. 100 Punkte) |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Nikon | Coolpix S570 | 137 | 94 |
| 2 | Samsung | L100 | 117 | 93 |
| 3 | Samsung | ES60 | 142 | 93 |
| 4 | Olympus | Mju 5000 | 140 | 92 |
| 5 | Canon | Digital Ixus 100 IS | 131 | 91 |
| 6 | Rollei | Flexline 140 | 145 | 91 |
| 7 | Samsung | PL51 | 141 | 91 |
| 8 | Casio | Exilim Card EX-S12 | 128 | 89 |
| 9 | Canon | Digital Ixus 95 IS | 140 | 89 |
| 10 | Panasonic | DMC-FX37 | 147 | 88 |
Die Nikon Coolpix S570 schnitt in unseren Bildqualitätstests gut ab, auch wenn sie kleine Probleme bei der Auflösung hatte. Das super Rauschverhalten und der hohe Dynamikumfang machten dies jedoch wett.
Einziger wichtiger Kritikpunkt bei der Samsung L100 war die nur mäßige Eingangsdynamik. Ansonsten machte die Kamera gute Bilder und ließ sich einfach bedienen. Allerdings sollten Sie das proprietäre USB-Kabel immer zum Datentransfer dabei haben.
Samsungs Einsteigerkamera ES60 machte gute Bilder, war ordentlich ausgestattet und ließ sich anwenderfreundlich bedienen. Das alles gibts zu einem niedrigen Preis - mehr können Fotoneulinge nicht erwarten.
Dank ihrer ordentlichen Bildqualität, der unkomplizierten Bedienung und einem angemessenen Preis können wir die Olympus Mju 5000 für Einsteiger durchaus empfehlen. Vor allem ihre Automatikmodi und die Bildverbesserungen à la Rote-Augen-Retusche und Belichtungsausgleich kommen Fotoneulingen entgegen.
Mit ihrer 12-Megapixel-Auflösung, der HD-Videofunktion und dem HDMI-Anschluss ist das Canon-Modell für große Bilder ausgelegt. Allerdings konnte uns die Bildqualität bis auf den Dynamikumfang nicht recht überzeugen - für mehr als ein befriedigend reichte es meist nicht.
Die Rollei-Kamera hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits überzeugte uns die Bildqualität hinsichtlich des Rauschens und der Eingangsdynamik. Die Ausgangsdynamik und die Auflösung waren dagegen zu niedrig. Ähnliches erlebten wir bei der Ausstattung, denn der zweite Akku und die 30mm-Brennweite sind toll. Die manuellen Möglichkeiten und die Auslöseverzögerung ließen jedoch zu wünschen übrig.
Die Samsung PL51 produzierte wenig Bildrauschen und arbeitete mit einem hohen Dynamikumfang. Dafür war die ungleichmäßige Auflösung ihr große Schwachpunkt. Dennoch: Für 130 Euro bietet die Kamera ein akzeptables Preis-Leistungs-Verhältnis.
Rein optisch ist die Casio EX-S12 - wie alle Card-Modelle des Herstellers - ein Genuss. Leider wird die Freude durch die niedrige Auflösung etwas getrübt. In Sachen Bildrauschen und Dynamikumfang konnte uns das 12-Megapixel-Modell dagegen wieder überzeugen.
Canon bringt mit der Digital Ixus 95 IS einen Handschmeichler, mit dem Fotografieren viel Spaß macht. Vor allem das durchdachte Bedienkonzept überzeugte uns. Weniger positiv konnten wir jedoch die Bildqualität beurteilen: Die 10-Megapixel-Kamera rauschte bereits bei niedrigen ISO-Einstellungen und erbrachte bestenfalls ein befriedigendes Ergebnis.
Panasonics 10-Megapixler gefiel uns aus vielerlei Gründen: Die Kamera bietet einige tolle Ausstattungsmerkmale wie die intelligente Automatik oder das automatische Anpassen der Display-Helligkeit. Allerdings hatten wir bei der Bildqualität auch einiges zu bemängeln. So waren die Auflösung und die Ausgangsdynamik recht niedrig.


