Vergleichstest
Die beste Digitalkamera mit Superzoom
Anspruchsvolle Fotoneulinge dürfen sich über viele Motivprogramme und zwei Belichtungsautomatiken freuen, die sich im Test bewährt haben. Der fehlende Sucher gab Punktabzug, da am Gehäuse der Bridge-Kamera der Platz vorhanden wäre. Zudem kann die etwas zu aggressive Scharfzeichnung in der Bildmitte zu Artefakten führen. Gute Noten erhielten dagegen das Rauschverhalten und die Eingangsdynamik.
Die gemessene Auflösung der Olympus SP-810UZ war nur ausreichend, ebenso die Ein- und Ausgangsdynamik. Was die Ausstattung angeht, so bietet die Bridge-Kamera zwar ein gigantisches 36fach-Zoomobjektiv, verzichtet dafür aber auf Halbautomatiken. Trotz allem ist die Kamera noch preiswert.
Die SP-Reihe von Olympus stand lange Zeit für sehr gut ausgestattete Bridge-Kameras, deren Bildqualität überdurchschnittlich hoch war. Das aktuelle Modell, die SP-800UZ, enttäuschte auf beiden Gebieten: Zum einen verzichtet Olympus bei ihr auf Halbautomatiken und einen direkten Zugang zur Belichtungskorrektur. Zum anderen zeigten die Tests deutliches Bildrauschen und eine relativ niedrige, wenn auch gleichmäßig verlaufende Auflösung.
Auch mit der SP-810 UZ vermag es Olympus nicht, an frühere Erfolge der SP-Reihe anzuknüpfen. Die gemessene Auflösung war nur ausreichend, ebenso die Ein- und Ausgangsdynamik. Und auch das Bildrauschen könnte weniger sein. Was die Ausstattung angeht, so bietet die Bridge-Kamera zwar ein gigantisches 36fach-Zoomobjektiv, verzichtet dafür aber auf Halbautomatiken - eine Unsitte, die immer mehr ins Bridge-Segment einzieht.
Die Samsung WB5500 ist erstklassig ausgestattet. Ihre Bildqualität enttäuschte jedoch. Vor allem der zu niedrige Wirkungsgrad und das nur mittelmäßige Ergebnis bei den Rauschmessungen sind daran schuld. Positiv anzumerken ist jedoch die einfache Bedienung.
Die Samsung WB650 eignet sich dank GPS und Landkarte gut für den Urlaub. Im Test funktionierte das Herunterladen und Installieren der Karten gut, wenn auch etwas umständlich. Dafür ließ die Bildqualität der Digitalkamera zu wünschen übrig: Vor allem die niedrige Auflösung und das starke Bildrauschen trübten die Fotofreude.
Die Samsung WB750 ist eine preiswerte Digitalkamera, bei der Sie jedoch einige Schwächen bei der Bildqualität in Kauf nehmen müssen. So war die gemessene Auflösung und der Dynamikumfang etwas zu niedrig, das Bildrauschen dagegen zu stark. Ihre zahlreichen Motivprogramme und Bildverschönerungsmöglichkeiten richten sich vor allem an Einsteiger.
Mit der Lumix DMC-FZ48 bringt Panasonic eine abgespeckte Version der Panasonic Lumix DMC-FZ150. Die Bridge-Kamera machte Bilder mit etwas zuviel Rauschen und zu wenig Dynamik. Hinsichtlich ihrer Ausstattung kann sich das Panasonic-Modell jedoch sehen lassen. Dennoch: Für ihren Preis bietet die Panasonic Lumix DMC-FZ48 zu wenig.
Obwohl die Olympus SZ-30MR einen recht geringen Dynamikumfang vorzuweisen hatte, sorgten das ausgezeichnete Rauschverhalten und der Wirkungagrad dafür, dass die Kamera bei den Bildqualitätstests gut abschnitt. Die Ausstattung bietet einige Schmankerl, die vor allem für Videofreunde interessant sind. Bei der Handhabung könnte Olympus jedoch noch nachbessern und die Kamera etwas schneller machen.
Aufgrund der fehlenden Halbautomatiken schließt die Nikon Coolpix L120 zwar nicht die Lücke zwischen Kompaktkamera und Spiegelreflexmodell. Anspruchsvolle Fotoneulinge dürfen sich jedoch über viele Motivprogramme und zwei Belichtungsautomatiken freuen, die sich im Test berwährt haben. Dennoch blieb Anlass zur Kritik: Der fehlende Sucher gab Punktabzug, da am Gehäuse der Bridge-Kamera der Platz vorhanden wäre. Zudem kann die etwas zu aggressive Scharfzeichnung in der Bildmitte zu Artefakten führen. Gute Noten erhielten dagegen das Rauschverhalten und die Einagngsdynamik.
Bei der Sony Cybershot DSC-HX9V scheiden sich die Geister: Einerseits bietet die Digitalkamera einige tolle Ausstattungsmerkmale wie das 16fach-Zoom oder den GPS-Empfänger. Andererseits waren die Auflösung und der Dynamikumfang zu niedrig für eine Kamera mit 16-Megapixel-Sensor. In Anbetracht des stolzen UVP stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis daher nicht.
Mit einer UVP von 529 Euro richtet sich die Panasonic Lumix DMC-FZ150 an ambitionierte Hobbyfotografen mit hohen Ansprüchen. Allerdings wird die Kamera diesen Ansprüchen nicht ganz gerecht. Zwar ist sie gut ausgestattet und stellt mit ihren manuellen Einstelloptionen auch fortgeschrittene Anwender zufrieden. Die Bildqualität der 12-Megapixel-Kamera hat jedoch ihre Macken - vor allem, was das Bildrauschen und den Dynamikumfang angeht.




