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Der beste HD-Camcorder

07.06.2011 | 10:00 Uhr |

Viele wünschen sich einen hochauflösenden HD-Camcorder als ständigen Reisegefährten. Aber welchen? PC-WELT schickte zehn aktuelle Full-HD-Modelle in der Preisklasse bis 550 Euro zum Test.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, bewegte Bilder erzählen ganze Geschichten. Mit einem hochauflösenden HD-Camcorder gelingen Aufnahmen in Full-HD Auflösung für den heimischen HD-Fernseher. Dabei muss HD nicht unbedingt teuer sein, auch günstige Geräte bis zu 550 Euro und in Einzelfällen, wie dieser Test beweist, sogar unter 200 Euro ist gute Qualität möglich. Abstriche gegenüber den High-End Modellen sind natürlich vor allem bei der Ausstattung zu machen.

Speichermedien: Speicherkarte und Festplatte

Vergleichstest: Der beste Camcorder
Vergrößern Vergleichstest: Der beste Camcorder

HD-Camcorder sind speicherhungrig, viele Bilddetails brauchen eben auch viel Platz. Praktisch, dass im JVC Everio GZ-HD520 eine 120 GB große Festplatte eingebaut ist. Das reicht für etwa zehn Stunden Aufnahme in bestmöglicher HD-Qualität. Im Canon Legria HF R26 und im JVC Everio GZ-HM655 stehen 8 GB Speicher für etwa 40 Minuten, im Toshiba Camileo X100 4 GB bereit.

Kaufberatung: Die perfekte SD-Karte für Ihren Camcorder

Alle Modelle nehmen auf Speicherkarten auf: das JVC-Festplattengerät auf Micro SD, alle anderen auf normalen SD-Speicherkarten. 32 GB große SD-Karten sind schon ab etwa 30 Euro erhältlich, fortlaufend fallen die Preise Von den beiden JVC-Modellen abgesehen, haben alle Geräte im Testfeld breite Trageschlaufen, mit denen sie sich auch über längere Zeit bequem halten lassen. Die Anordnung der Bedienelemente, etwa Aufnahmetaste oder Zoom-Wippe, sind bei den Geräten unterschiedlich ausgelegt. Hier sollten Sie vor dem Kauf ausprobieren, ob Sie die Bedienknöpfe gut erreichen.

Bedienung: Motivkontrolle über Bildschirm statt Sucher

In unserem Testfeld läßt sich der JVC Everio GZ-HD520 als Einziger nur über Tasten steuern. Die anderen Geräte gehorchen den Fingerbewegungen auf den berührungsempfindlichen Bildschirmen, etwa bei der Auswahl des scharf zu stellenden Bereichs im Bild. Beim Toshiba Camileo X100 reagierte das Bedienmenü etwas zögerlich, was das Blättern im Menü erschwerte.

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Da keines der Testgeräte einen Sucher hat, muss man Motiv und Bildausschnitt über die Bildschirme kontrollieren. Der Monitor des Everio GZ-GD520 zeigte in manchen Situationen etwas wenig Details. Filmte man mit der Sonne im Rücken, waren die Motive nicht mehr so gut zu erkennen. Besonders stark spiegelte der Bildschirm des Praktica DVC 14.1 HDMI.

Akku: Der Toshiba X100 hielt nicht mal eine Stunde durch

Der Akku des Praktika DVC 14.1 HDMI muss zum Laden in eine Station. Die anderen Camcorder laden im Gerät.
Vergrößern Der Akku des Praktika DVC 14.1 HDMI muss zum Laden in eine Station. Die anderen Camcorder laden im Gerät.

Schlecht, wenn während einer interessanten Aufnahme der Akku schlapp macht. Diese Gefahr ist beim Samsung HMX-H300 am geringsten: Er lief mit einer Akkuladung fast drei Stunden. Der Sony HDR-CX130 schaffte gut zwei Stunden, die beiden Panasonic- Modelle blieben knapp darunter. Toshibas Camileo X100 kam dagegen nur auf knapp 50 Minuten. Da leistet ein Zweit-Akku gute Dienste. Das Aufladen erfolgt umständlicherweise in den Camcordern selbst. Ausnahme: Beim Praktica-Modell gehört ein Ladegerät dazu.

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