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Vergleichstest: DVD-Kopierprogramme

06.12.2003 | 15:24 Uhr |

Schnell und in Top-Qualität einen DVD-Film kopieren - keine Hexerei, sondern nur eine Frage des richtigen Tools.

Kauf-DVDs auf DVD brennen: Bis vor kurzer Zeit ging das nur mit horrend teuren Brennern- vom Preis für die Scheiben ganz zu schweigen. Und die Kopierprogramme erforderten Software-Profis mit starken Nerven und unbegrenztem Zeitbudget.

Jetzt sind blitzschnelle DVD-Brenner für weniger als 200 Euro zu haben. Rohlinge gibt es bereits ab einem Euro, und die Kopier- Software hat sich zwischenzeitlich auch gemausert. Mit wenigen Mausklicks sind die Programme startklar, und der schnellste Testproband braucht nicht einmal 15 Minuten, um einen gut 6 Gigabyte mächtigen DVD-Film so weit zusammenzustutzen, dass er auf einen der handelsüblichen 4,7-Gigabyte-Rohlinge passt.

Doch die Bildqualität kann immer noch sehr unterschiedlich ausfallen, und durchaus nicht alle Kopien laufen in jedem DVD-Player oder PC-Laufwerk.

Erstaunlich nah am Original

Die Bildqualität der Kopie hängt in erster Linie von der Größe des Ausgangsmaterials ab - je stärker die Software Videos eindampft, desto eher leidet die Qualität. Die meisten DVD-Filme haben um die 6 Gigabyte - diesen Umfang hat Digital World auch für die Tests gewählt.

Ergebnis: Die Bildqualität der Kopien ist bei der Wiedergabe über das TV-Gerät kaum vom Original zu unterscheiden. Nur am Monitor und TFT-Display zeigten die Programme 9To5DVD Ripper, DVD2One und DVD95Copy leichte Schwächen, die zur Abwertung führen: sporadisch auftretende Blockartefakte bei schnellen Szenen sowie ein leicht flimmerndes Bild.

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