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Vergleichstest: DVB-S-Receiver

10.11.2005 | 12:14 Uhr |

Digitales Fernsehen harmoniert perfekt mit digitalen Videorecordern - wenn sie in einem Gerät vereint sind. Digital.World prüft die interessantesten Geräte auf Tauglichkeit.

DVB-S-RECEIVER MIT FESTPLATTE

Für das analoge Fernsehen ist jeder Fernseher ab Werk geeignet, mittlerweile gibt es auch fest eingebaute DVB-T-Empfänger. Doch für DVB-S gibt's - außer von TV-Edelmarken - kaum Komplettlösungen ab Werk. Also brauchen Sie ein extra Gerät, den DVB-S-Receiver oder auch Settop-Box. Wir haben aktuelle Geräte der wichtigsten Marken sowie zwei typische "Mitnahme-Receiver" der Kategorie Baumarkt sowie Elektronikgroßmarkt getestet. Die zwei letztgenannten können vernünftige Sparlösungen darstellen, wenn Sie schon einen DVD-Recorder besitzen.

80 GB sind Minimum

Viele Eigenschaften der Festplatten-Receiver sind weitgehend identisch. Wir haben zum Beispiel immer die Ausstattungsvariante mit 80-GB-Festplatte geordert. Bei der Kapazität gibt es insofern keine Unterschiede, als dass die Kapazität in aufgezeichneten Stunden immer vom gesendeten Datenstrom abhängt. Sendungen mit optimaler Bildqualität brauchen etwa doppelt so viel Platz wie Sendungen mit minimaler Bildqualität.

Fast alle DVB-S-Receiver in diesem Test bieten einen Jugendschutz-Mechanismus, Sendersuchlauf, mehrere Sendersortierungen und natürlich einen elektronischen Programmführer. Ein oder zwei CI-Slots für CA-Module, die wiederum die Verschlüsselungsalgorithmen für die Smartcards der Pay-TV-Sender zur Verfügung stellen, haben auch alle. Die Slots sind allerdings nicht für den Empfang von Premiere-Digital geeignet.

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