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Vergleichstest: DV-Camcorder mit Fotofunktion

05.03.2004 | 13:22 Uhr |

Das Beste beider Welten: Videos drehen und in hoher Auflösung fotografieren. Digital World hat untersucht, was die hochgezüchtete Fotofunktion in Spitzenmodellen taugt.

BRAUCHE ICH WIRKLICH EINEN DUO-CAMCORDER?

+ DOPPELNUTZEN Das Gerät bietet sowohl Video- als auch Fotofunktion.

+ BEQUEMLICHKEIT Ein Duo-Camcorder braucht nur ein Netzteil, nur

ein Kabel, und - nicht zuletzt - man schleppt nur ein Gerät herum.

- EINSCHRÄNKUNGEN Vor allem der Fototeil bleibt deutlich hinter einer reinen Digicam zurück.

- MITTELMASS Gute Digicams gleicher Auflösung liefern bessere Qualität.

= KEIN ERSATZ Ein Duo-Camcorder ist eine gute Lösung für Gelegenheitsfotografen, die nur mit einem Gerät umgehen wollen - er ersetzt aber keine Digicam gleicher Auflösung.

Während sie sich beim Packen nicht zwischen Hosenanzug und Kostüm entscheiden mag, muss er die folgenschwere Auswahl treffen: Geht der DV-Camcorder oder die Digicam mit auf die Reise? Beide zusammen sind oft ein Gerät zu viel, meist zu schwer und überhaupt: Niemand macht gleichzeitig Fotos und Videos - aber wer weiß vorher schon, was er brauchen wird? Da Digicams nur mickrige Videos speichern, scheint die Lösung in Videokameras mit Multi- Megapixel-Sensoren zu liegen, die Fotoqualität liefern - die überzähligen Pixel machen die Video-Aufnahme ja nicht schlechter.

Doch so einfach ist die Sache nicht. Während ein Fotosensor selbst im Serienbildmodus höchstens ein halbes Dutzend Bilder pro Sekunde liefert, muss die Videokamera schnelle Bildfolgen produzieren. Zudem steckt in ihr oft auf extrem kleinem Raum ein Objektiv mit sehr großem Zoombereich, was prinzipiell die Bildqualität begrenzt. Denn je kleiner ein Zoomobjektiv ausfällt, desto schwieriger ist es, Verzeichnung, Randschärfe und Auflösungsvermögen auf einem hohen Niveau zu halten.

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