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Vergleichstest: DAB-Autoradios

01.12.2004 | 14:14 Uhr |

Radio hören ist besonders beim Autofahren sehr beliebt. Der unterhaltsame Mix aus Musik und Informationen macht Radiostationen, vornehmlich im UKW-Band, interessant. Doch schlechter Empfang nervt selbst bei den teuersten Autoradios heute noch. Zeit für die digitale Wende.

FINDER: WELCHES AUTORADIO BRAUCHEN SIE?

EINSTIEGSKLASSE Ohne Schnickschnack, Hauptsache DAB und ein CD-Laufwerk sind an Bord
> Grundig Allixx SCD 5410 DAB

BENUTZERFREUNDLICH Wenn Sie auf der Suche nach einem einfach zu bedienenden Radio sind
> Grundig Allixx SCD 5410 DAB,
> Blaupunkt Woodstock DAB 54

ANSPRUCHSVOLL Sie möchten vielseitige Anschlussmöglichkeiten
> JVC KD-LHX601,
> Clarion DXZ848RMC mit DAH923

ALLESKÖNNER Guter Empfang und Aufnahmemöglichkeit sind wichtig
> Blaupunkt Woodstock DAB 54

KLANGSTARK Für den Klang auf höchstem Niveau geeignet
> JVC KD-LHX601

Mit DAB (Digital Audio Broadcasting) soll alles besser werden: Das digitale Radio im Auto macht Schluss mit schlechtem Empfang. Kristallklar und ohne Störungen kann der Fahrer endlich Musik und Informationen genießen. Dabei hat der Klang beinahe CD-Qualität. DAB wird ebenso wie UKW (Ultrakurzwelle) terrestrisch gesendet. Das heißt, es kann überall mit einer DAB-Antenne empfangen werden. Für Autoradios, die UKW und DAB anbieten, gibt es spezielle Antennen, mit denen beide Bereiche abgedeckt werden. Der Empfang von DAB ist kostenlos, die üblichen Rundfunkgebühren fallen natürlich auch bei DAB weiterhin an.

Das digitale Radio beschränkt sich nicht nur auf Autoradios. Daneben sind Heimempfänger, portable Radios und sogar PC-Steckkarten erhältlich. Der Vorteil der Heimgeräte liegt in der guten Klangqualität: Wer einen DAT-, MD- oder CD-Recorder sein Eigen nennt, kann Radiomitschnitte in traumhafter Qualität aufzeichnen. Blaupunkt bietet mit dem DAB 54 sogar die Möglichkeit, unterwegs Aufnahmen von DAB auf eine Speicherkarte zu machen. Zu Hause lässt sich die platzsparende MP3-Aufzeichnung über ein Kartenlesegerät auf den PC übertragen. Danach werden die MP3-Dateien nur noch ins WAV-Format konvertiert, um sie anschließend auf eine CD zu brennen. Wer keine passende Software zum Konvertieren und Brennen zur Verfügung hat, findet unter www.musicmatch.com das kostenlose Tool Musicmatch Jukebox, mit dem die Arbeit einfach erledigt werden kann.

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