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Vergleichstest: Bluetooth-Headsets

05.03.2004 | 12:54 Uhr |

Sie machen wirklich mobil und kosten nicht die Welt. Lesen Sie, wie alltagstauglich die Kombis aus Ohrhörer und Mikrofon sind.

Wir begegnen ihnen immer öfter: Menschen, die sich scheinbar ins Selbstgespräch vertieft den Weg bahnen, heftig gestikulierend und ihren Blick geistesabwesend in die Ferne gerichtet. Solche Neuzeit- Zombies outet meist das Kabel zwischen Kopfhörer und Handy als Mobiltelefonierer. Ein Headset am Ohr - also die Kombination aus Ohrhörer und Mikrofon - sieht man dagegen erst auf den zweiten Blick, wenn es mit Funktechnik arbeitet. Und was für die Besitzer noch wichtiger als das diskrete Erscheinungsbild ist: Es gibt mehr Bewegungsfreiheit, egal, ob für Gespräche über Festnetz oder Handy.

Der Markt der Bluetooth-Geräte entwickelt sich stürmisch. Inzwischen sind genügend Handy-Modelle auf dem Markt, die diese drahtlose Nahfunktechnik unterstützen. Ähnliches gilt für Bluetooth-fähige Headsets. Einzelne Anbieter wie GN Netcom bieten auch Adapter für nicht Bluetooth-fähige Mobiltelefone an. Die Vorteile für den Anwender: Das Handy benötigt keinen Kontakt mit dem Ohr.

Wer während des Telefonierens Notizen macht oder beide Hände für andere Tätigkeiten benötigt, vermeidet mit Bluetooth-Headsets Nackenschmerzen, weil er das Handy nicht zwischen Schulter und Ohr einklemmt. Vieltelefonierer ziehen vielleicht ebenfalls aus gesundheitlichen Erwägungen den leistungsschwachen Nahfunksender der Mobilantenne am Kopf vor. Für Autofahrer stellen Bluetooth- Headsets eine günstige Alternative zu Festeinbau-Freisprecheinrichtungen dar; außerdem gibt es auch hierfür Einbausätze fürs Auto.

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