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Vergleichstest: 11 mobile DVB-T-Tuner

24.05.2006 | 11:11 Uhr |

Das digitale terrestrische Fernsehen DVB-T eignet sich ideal für den mobilen TV-Empfang mit dem Notebook. Unser Praxistest zeigt, ob ungetrübter Fernsehspaß garantiert ist.

Sie haben kein WM-Ticket ergattert, Sie haben keine Lust, mit Massen von Fans vor der Großbildleinwand zu stehen, und außerdem sind Sie während der Fußballweltmeisterschaft fern der eigenen vier Wände unterwegs? Dann ist vielleicht ein mobiler DVB-T-Empfänger für Ihr Notebook das Richtige, um doch noch in den Genuss des Endspiels Deutschland gegen Brasilien zu kommen.

Mittlerweile gibt es eine große Auswahl dieser kleinen digitalen TV-Empfänger: in Form von USB-Sticks oder PC-Cards. Wir haben ein knappes Dutzend der mobilen TV-Tuner (neun USB-Sticks und zwei PC-Cards) auf Herz und Nieren geprüft. Besonderes Augenmerk legten wir dabei auf die Empfangsqualität. Daneben bewerteten wir die Installation von Hard- und Software, den Lieferumfang sowie die Bedienung der Software.

Testverfahren

Die Tests zur Empfangsqualität haben wir an verschiedenen Standorten durchgeführt. Unser Test-Center liegt nur etwa 2,5 Kilometer Luftlinie vom Olympiaturm entfernt, der die bayerische Landeshauptstadt und die Umgebung mit dem DVB-T-Signal versorgt. Als zweiten Standort wählten wir einen Vorort von München, der am Rand der Kernzone des Senders liegt. Hier soll, so die Betreiber, die Sendeleistung des Olympiaturms noch so stark sein, dass der Empfang aller Programme mit einer Zimmerantenne möglich ist.

An beiden Standorten testeten wir die Empfänger innerhalb von Gebäuden und im Freien. Dabei rüsteten wir sie zuerst mit passiven Antennen aus, die keinen Strom aus der Steckdose benötigen. Schließlich macht nur dieser autarke Betrieb mobiles Fernsehen möglich. Einigen Empfängern liegen Antennen bei. Anschließend betrieben wir die Geräte mit aktiven Zimmerantennen mit Stromversorgung, um die Empfangsleistung im stationären Betrieb zu überprüfen.

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