TV & Audio

8 Heimkinoton-Lautsprecher im Vergleich

Montag den 05.09.2011 um 12:01 Uhr

von Eugen Schmitz

Bildergalerie öffnen 8 Heimkinoton-Lautsprecher im Vergleich
© Boston Accoustics
Flacher Ton aus flachen Fernsehern? Action-Filme oder die nächste Fußball-EM haben etwas Besseres verdient. PC-WELT horchte nach, welche Heimkinoton-Lautsprecher klanglich den Ton angeben.
Heimkinoton-Lautsprecher gibt es in allen Größen und Ausführungen. Da ist für jede „gute Stube“ etwas Passendes zu finden. Etwa die aus Dänemark stammenden Dali Fazon: Die wahlweise in Schwarz oder Weiß lackierten Gehäuse aus Aluminium-Druckguss sind Hingucker und passen in jede noch so kleine Ecke. Dank ausgeklügelter Aufhängung scheinen die fünf identischen Satelliten-Lautsprecher losgelöst von Wand oder Regal zu schweben und lassen sich exakt auf die optimale Hörposition ausrichten.
Die Dali Fazon Sat lassen sich exakt auf die Hörposition
ausrichten. Das benötigte Werkzeug wird mitgeliefert.
Vergrößern Die Dali Fazon Sat lassen sich exakt auf die Hörposition ausrichten. Das benötigte Werkzeug wird mitgeliefert.
© Dali

Der Gegenentwurf kommt aus Berlin: Das System 5 Cinema von Lautsprecher-Teufel ist eher schlicht und zweckmäßig gestaltet. Der dazu gehörige Subwoofer ist sechsmal so groß und dreimal so schwer wie der dänische Basswürfel. Front und Center sind identisch, die Surround-Lautsprecher strahlen zu den Seiten statt wie gewohnt nach vorne ab.


Acht Lautsprecher-Sets – vier verschiedene Konzepte

Die Konkurrenz tritt klassisch an: mit flachem Center und normalen Boxen für die hinteren Effektkanäle. Für die Front setzen Bowers & Wilkins, Canton und Elac auf Regalboxen, Boston Acoustics, Heco und Quadral auf Standlautsprecher. Der Vorteil der kleinen Boxen: Sie lassen sich besser aufstellen, passen zur Not ins Regal. Standboxen liefern mehr und tiefere Bässe und sind besser für größere Zimmer geeignet.

Die Surround-Boxen des System 5 von Lautsprecher-Teufel
strahlen den Klang nicht nach vorne, sondern seitlich ab. Das soll
für eine bessere Räumlichkeit bei Heimkinoton sorgen.
Vergrößern Die Surround-Boxen des System 5 von Lautsprecher-Teufel strahlen den Klang nicht nach vorne, sondern seitlich ab. Das soll für eine bessere Räumlichkeit bei Heimkinoton sorgen.
© Teufel

Die Bowers-&-Wilkins-600- und die Heco-Victa-II-Boxen haben je zwei Paar Lautsprecherklemmen. Damit lassen sich der Bass- und der Hoch-Mitteltonbereich getrennt ansteuern – entweder durch eine getrennte Kabelverlegung zur gleichen Endstufe („Bi-Wiring“) oder die Versorgung vom Höhen und Mitten sowie der Bässe durch eine eigene Endstufe („Bi-Amping“). Allerdings waren die Klemmen bei diesen Lautsprechern nicht entsprechend den CE- und IEC-Vorschriften berührungssicher ausgeführt.


Der Teufel-Bass war doppelt so laut wie die Konkurrenz

Das Labor ermittelte durchgehend ordentliche Frequenzgänge. Am ausgeglichensten waren sie bei den Frontlautsprechern Canton GLE 430.2 und Boston A 360. Die Quadral Argentum 390 reichten zwar nicht ganz so tief wie der Quadral-Subwoofer, spielte aber lauter als ihr Basskamerad. Sie bot auch den besten Wirkungsgrad. Der Subwoofer Teufel S 5000 SW THX Select 2 trägt seinen markigen Namen zu Recht: Er drückte einen verzerrungsfreien Basspegel von bis zu 108 dB in den Messraum – doppelt so laut wie die meisten seiner Konkurrenten.

Montag den 05.09.2011 um 12:01 Uhr

von Eugen Schmitz

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
1098902