Vergleich

Die besten Sicherheitssuites in 2013

Dienstag, 22.01.2013 | 12:19 von Arne Arnold
Die Testkandidaten im Detail.
Vergrößern Die Testkandidaten im Detail.
Im Test mussten die neuen 2013er Versionen der Internet-Sicherheitspakete beweisen, wie gut sie einen PC schützen. Und sie mussten zeigen, wie gut sie im Vergleich mit dem neuen Virenschutz von Windows 8 abschneiden.
Internet-Sicherheitspakete haben einen neuen und mächtigen Konkurrenten bekommen: Windows 8. Denn Microsoft hat in der neuen Version seines Betriebssystems bereits einen kompletten Virenschutz integriert. Bisher musste man sich diesen selbst nachinstallieren. Der Schutz wird laufend aktualisiert, bleibt aber trotzdem kostenlos. Schon bisher nutzen rund die Hälfte aller Windows-Anwender kostenlose Antivirenprogramme. Dieser Anteil könnte sich mit Windows 8 und seinem Gratisschutz drastisch erhöhen.

Gar nicht mal schlecht: Der Schutz in Windows 8
Wir wollten wissen, wie gut der Virenschutz von Windows 8 gegenüber den kostenpflichtigen Internet-Sicherheitspaketen abschneidet. Denn anders als noch bei Windows 7 hat Microsoft nun einen kompletten Virenschutz ins System eingebaut. Das Programm heißt Defender. Das wird einige Nutzer zunächst irritieren, denn ein Programm namens Defender gibt es schon in Windows 7. Doch dort hat sich das Tool einzig um Spyware zu kümmern.

Die modernen Assistenten von Internet-Sicherheitspaketen
warnen den Anwender, wenn etwas mit der Konfiguration des Programms
nicht stimmt, und beheben den Fehler mit einem Klick.
Vergrößern Die modernen Assistenten von Internet-Sicherheitspaketen warnen den Anwender, wenn etwas mit der Konfiguration des Programms nicht stimmt, und beheben den Fehler mit einem Klick.

In Windows 8 sind die Security Essentials , das kostenlose Antivirenprogramm von Microsoft, im Defender integriert. Zusammen mit mehreren weiteren Sicherheitsverbesserungen im neuen Windows hat das System zum ersten Mal die Chance, ohne Zusatz-Software ausreichend Schutz gegen Viren und andere Angriffe zu bieten. Darum haben wir in unserem Test Windows 8 nach denselben Viren suchen lassen wie die kostenpflichtigen Sicherheitspakete.


Kostenloser Schutz ist möglich: Zwar sind alle kostenpflichtigen Internet-Sicherheitspakete besser als Windows 8. Doch mit einer Note von 2,85 in der Kategorie Virenschutz liefert Windows zumindest ein noch befriedigendes Ergebnis. Das könnte Anwender locken, die ohnehin schon seit Langem keinen Virus mehr auf ihrem PC hatten.

Keine Alternative für sicherheitsbewusste Anwender: Der Schutz von Windows 8 wird keinen Nutzer überzeugen, der viel Wert auf Sicherheit legt. Das liegt vor allem an dem schwachen Abschneiden im Test bei der Erkennung von Botnet-Viren, Trojanern und weiteren Schädlingen. Hier liefert der Defender Ergebnisse zwischen 86 und 91 Prozent. Zum Vergleich: Die meisten Internet-Sicherheitspakete blocken diese Schädlinge zu 98 bis 99 Prozent. Der Windows Defender übersieht also durchaus mal einen Virus.

Wer besten Schutz will, muss zahlen: Es bleibt also dabei: Den bestmöglichen Virenschutz bekommt man nur, wenn man zu den kostenpflichtigen Tools greift. Die sind zwar auch nicht perfekt, bieten aber einen deutlich besseren Schutz als Windows 8.

Hinweis zum Testverfahren: Wir haben die Internet-Sicherheitspakete unter Windows 7 getestet. Denn 7 ist aktuell die am häufigsten verwendete Windows-Version. Den neuen Defender von Microsoft gibt’s nur unter Windows 8, weshalb wir ihn mit diesem System getestet haben.

Dienstag, 22.01.2013 | 12:19 von Arne Arnold
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (4)
  • deoroller 18:33 | 22.01.2013

    Wer besten Schutz will, muss zahlen
    Muss man jetzt für Sicherheitsupdates extra bezahlen

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  • kingjon 17:55 | 22.01.2013

    Man weiß ja wer da schreibt... :huh: Gruß kingjon

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  • IRON67 17:49 | 22.01.2013

    Zitat: Karsten Meyer
    Mir rollen sich gerade die Fußnägel auf, wo ich den Artikel noch nichtmal gelesen habe.
    Glashaus -> Steine. Solcherlei Kritik ist a) hier im Forum eher deplatziert, da er nicht von den Forums-Nutzern verfasst wurde und die Redakteure eher selten ausgerechnet hier mitlesen und b) sollte man dann nicht selbst solche Patzer fabrizieren.

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  • Karsten Meyer 17:26 | 22.01.2013

    in 2013?

    Spricht bei euch evtl. noch jemand deutsch? Mir rollen sich gerade die Fußnägel auf, wo ich den Artikel noch nichtmal gelesen habe.

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