Um Windows-Programme auch unter Linux nutzen zu können, eignet sich VMware Express sehr gut. Der simulierte PC ist aber noch recht langsam.

Das englischsprachige VMware Express ist der kleine Bruder des PC-Simulators VMware. Dieser macht es möglich, mehrere Betriebssysteme simultan auf einem PC laufen zu lassen. Die kleinere Version gibt es nur für Linux als Hostsystem. Sie unterstützt Windows 95/98 und ME, nicht jedoch NT oder 2000 als Gastsystem. Damit sie auf Linux-Anwender zugeschnitten, die noch nicht auf alle Windows-Anwendungen verzichten wollen.

Die Installation schlug zunächst fehl. Das Programm lief nicht unter Kernel 2.2.16, den die meisten neuen Linux-Distributionen verwenden. Wir mussten daher erst einen neuen Kernel kompilieren, was neue Anwender schnell überfordern kann. Nach Umschiffen dieser Probleme lief Windows im Fenster, allerdings nur mittelmäßig schnell. Auf das Netzwerk konnte der simulierte Rechner anstandslos zugreifen.

VMware unterstützt auch das Umschalten auf den Vollbildschirm, so dass nur noch Windows zu sehen ist, im Hintergrund aber weiterhin Linux läuft. Negativ: Trotz des hohen Preises leistet Suse keinen kostenlosen Support.

Alternative: Vmware in der Vollversion ist wesentlich flexibler in der Auswahl der Gastsysteme.

Hersteller/Anbieter

Suse

Weblink

www.suse.de

Bewertung

3,5 Punkte

Preis

259 Mark

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