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(Un)Spielbar? Notebooks mit Einsteiger-Grafik im Test

23.03.2006 | 12:31 Uhr |

Bislang galt: Je günstiger ein Notebook, desto schlechter die Spieleleistung. Unser Test klärt, ob das auch noch für die aktuellen Einsteigermodelle der mobilen Grafikchips von ATI, Nvidia und Intel zutrifft.

Beim Kauf eines Notebooks, stehen Sie vor wichtigen Entscheidungen: Entweder wollen Sie ein kleines und leichtes Notebook, das für unterwegs geeignet ist. Oder der Mobilrechner soll ein großes Display und eine große Tastatur haben, weil Sie ihn überwiegend am Schreibtisch nutzen. Entweder brauchen Sie das Notebook nur zum Surfen, Mailen und Schreiben und können sich deshalb mit langsamer CPU, kleiner Festplatte und wenigen Schnittstellen begnügen – dann brauchen Sie nicht mehr als 600 bis 900 Euro auszugeben. Oder Sie fordern einen Ersatz für den Desktop-PC mit Top-Tempo, technisch aktuellen Komponenten und Rund-Um-Ausstattung – dafür werden Sie durchaus 3000 Euro und mehr los.

Eine sehr wichtige Entscheidung wird aber oft unterschätzt: Soll das Notebook spieltauglich sein oder nicht? Wer nicht oder kaum spielt, greift am besten zu einem Mobilrechner mit integrierter Grafikfunktion – diese Notebooks sind günstig und bieten meist eine lange Akkulaufzeit. Wer dagegen am Notebook spielen will, braucht ein Gerät mit dedizierter Grafikkarte, die das Notebook teuer macht und kräftig am Akku saugt.

Bei gleicher Akkugröße und ähnlicher Ausstattung hält ein Notebook mit integrierter Grafikfunktion im Akkubetrieb rund eine Stunde länger durch als eines mit Grafikkarte – bei Standard-Anwendungen wohlgemerkt: Bei 3D-Spielen zieht die Grafikkarte noch deutlich mehr Strom. Um dieses Defizit auszugleichen, setzen die Hersteller bei Notebooks mit leistungsfähigen Grafikkarten einen größeren Akku ein, der das Notebook schwerer macht. High-End-Grafikchips produzieren außerdem viel Abwärme – daher benötigt das Notebook ein geräumiges Gehäuse und meist zusätzliche Lüfter: Entsprechende Notebooks wie wir sie hier getestet haben, wiegen daher meist deutlich über drei Kilogramm.

Es hat also einige Vorteile, wenn die 3D-Funktion im Chipsatz integriert ist. Doch hin und wieder schielt man doch neidisch auf den Kollegen, der auf seinem Notebook mit Grafikkarte aktuelle Shooter in voller Grafikpracht zockt. Und man fragt sich: Wie viel Spiel ist eigentlich mit einer integrierten Grafikfunktion möglich? Das beantwortet unser Test.

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