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TV-Spezial neu mit OLED-TV: Acht topaktuelle UHD-Fernseher im Vergleichstest

02.12.2016 | 10:28 Uhr |

Für ein ungetrübtes TV-Vergnügen zu Hause kann ein Fernseher nicht groß und die Bildqualität nicht hoch genug sein. Was liegt da näher sein betagtes TV-Gerät endlich gegen einen neuen und modernen Fernseher auszuwechseln. Wir haben uns deshalb für Sie acht topaktuelle UHD-TVs angesehen und sagen Ihnen, ob die Testkandidaten die Kriterien für ein TV-Update erfüllen. Mit dabei ist erstmals ein Fernseher, der auf der neuen OLED-Technik basiert.

Sie wollen endlich ihr betagtes TV-Modell aussortieren und sich einen neuen leistungsfähigen Fernseher zulegen? Dann sollten Sie sich unseren aktuellen Vergleichstest näher ansehen. Wir haben uns acht großformatige Fernseher der aktuellen Generation ins Testcenter geholt um Ihnen Auswahlkriterien für den Kauf an die Hand zu geben. Die acht Modelle decken eine Bilddiagonale zwischen 55 und 65 Zoll ab und bieten allesamt die moderne UHD-Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten.

Neu im Ring ist mit dem LG OLED55C6V erstmals ein UHD-Fernseher, dessen Panel auf der innovativen OLED-Technik fußt.

UHD-Fernseher sind durch die neueste Technik zukunftssicher und garantieren auch noch in ein paar Jahren uneingeschränktes Fernsehvergnügen. Zwar gibt es noch kein UHD-Fernsehen, aber vor allem Streaming-Dienste wie Netflix und Amazon Instant Video setzen jetzt schon auf UHD und bieten immer mehr Filme in der hochaufgelösten Qualität an. Und in mittlerer Zukunft werden sicherlich auch die Fernsehanbieter auf UHD umstellen.

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OLED-Technik für mehr Kontrast und bessere Farben


Die OLED-Technik (für organische Leuchtdiode) hat gegenüber dem herkömmlichen LC-Display viele Vorteile. Da die Technik ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt - ein OLED-Bildschirm leuchtet selbst - liefern OLED-Fernseher einen deutlich besseren Kontrast. Nicht angesteuerte Pixel bleiben absolut schwarz, während bei LCD-TVs die Hintergrundbeleuchtung immer etwas Licht emittiert und Schwarz eher als Anthrazit erscheint. Zudem verspricht die OLED-Technik eine bessere Farbdarstellung, da nur die angesteuerten Pixel leuchten und nicht durch die LED-Hintergrundbeleuchtung. Weiterer Vorteil der organischen Leuchtdiode ist die extrem kurze Reaktionszeit, die besonders bei schnellen bewegten Bilder wie etwa Sportsendungen Nachzieheffekte und Bewegungsunschärfe eliminiert.

Größtes Manko der OLED-Technik ist die Lebensdauer der Leuchtpunkte, vor allem da die roten, grünen und blauen Dioden unterschiedlich schnell altern und damit zu Farbverschiebungen bei der Wiedergabe führen. Aktuell sind OLED-Fernseher zudem deutlich teurer als herkömmliche LCD-TVs. Dies liegt an der komplizierteren Ansteuerung und der aufwendigen Kapselung der Leuchtdioden (Feuchtigkeit und Sauerstoff greifen sie an).

Zusatznutzen durch moderne Technik

Zusätzlich zur UHD-Auflösung bieten aktuelle Fernseher dank modernster Technik weiteren Zusatznutzen. Mit der Bild-in-Bild-Funktion versäumen Sie etwa bei zwei wichtigen parallelen Fußballspielen kein entscheidendes Tor. Daneben garantiert das USB-Recording etwa des Sony KD-55XD8505  - Sie können Massenspeicher wie USB-Festplatten zu Aufzeichnung nutzen -, dass Sie ihren Lieblingsfilm nicht versäumen, wenn Sie außer Haus sind. Die beiden Samsung-TVs im Test etwa der Samsung UE55KU6079 wollen beispielsweise mit einem speziellen Sport-Modus die Station-Atmosphäre direkt ins Wohnzimmer übertragen und der Panasonic TX-58DXW734 erlaubt dank Doppel-TV-Tuner das gleichzeitige Ansehen und Aufnehmen zwei paralleler Sendungen. Zusätzlich wichtig: Die hochwertigen IPS-Panel unserer Testkandidaten und natürlich das OLED-Panel des LG OLED55C6V versprechen auch bei seitlichem Betrachtungswinkel einen ungetrübten Fernsehgenuss ohne Farb- und Kontrasteinbußen.

Upscaler im Fokus

Die öffentlich-rechtlichen, aber auch die privaten Fernsehanbieter haben erst vor ein paar Jahren mit hohen Kosten auf den besseren HD-Standard umgestellt und scheuen deshalb den schnellen Umstieg auf das hochaufgelöste UHD-Fernsehen. Der Bezahlsender Sky beispielsweise verlangt heute noch zusätzlich Gebühren, wenn Sie sich die Sendungen statt in schlechter SD- in besserer HD-Qualität ansehen wollen. Für die Darstellung auf einem UHD-Fernseher muss deshalb der jeweilige UHD-TV intern das HDTV-Bild auf die vierfache Auflösung hochskalieren. Und dabei spielt der sogenannte Upscaler die entscheidende Rolle, der die geringere HDTV-Auflösung auf UHD-Format hochrechnet. Für ein gesteigertes TV-Vergnügen muss der Upscaler so leistungsfähig sein, dass er das schlechtere HDTV-Signal mit einem Gewinn an Bildschärfe und Detailreichtum auf den UHD-Bildschirm zaubern kann.

Im Test zeigt sich, dass unsere acht aktuellen Testkandidaten gegenüber älteren Generationen von UHD-Fernsehern in Sachen Upscaler einen deutlichen Qualitätssprung nach vorne gemacht haben. Sei es der neue Testsieger Samsung UE65KU9090 oder der Philips 55PUS6501/12, alle Testgeräte zeigen ein sehr gutes hochskaliertes Bild.

Leistungsfähige Prozessoren erleichtern die Bedienung

Neben den Upscalern kommt den Prozessoren eine wichtige Bedeutung zu. Sie sorgen für die nötige Power, um Bilder erst einmal auf die hohe Auflösung zu bringen. Gleichzeitig sind sie für eine flüssige Bedienung unerlässlich. Sie gewinnt dank stärkerer CPUs an Tempo beim Senderwechsel, beim Aufrufen des Smart-TVs und beim Navigieren durch dessen Angebot.

Viel Ausstattung an Bord

Alle getesteten Fernseher sind gut ausgestattet. Die Tuner für die Empfangsarten DVB-S,  -C und DVB-T2 inklusive HD-Qualität sind bei allen acht Testmodellen vorhanden. In Deutschland wird der neue DVB-T2-Standard schrittweise ab Mitte 2016 eingeführt und ab März 2017 bundesweit verfügbar sein. Für die Heimvernetzung bieten die Geräte durchweg Ethernet und WLAN. Auch bei den Schnittstellen können Sie bei allen Testkandidaten mit Vollausstattung rechnen. Bei den HDMI-Assen setzen mittlerweile alle Geräte auf die Version 2.0, die die Wiedergabe von UHD-Material mit 60Hz (60 Bilder pro Sekunde) erlaubt.

Moderater Stromverbrauch bei aktuellen Modellen

Auch beim Stromverbrauch hat sich bei modernen UHD-Modellen gegenüber früheren Generationen viel getan. Waren die älteren Geräte oft in die Effizienzklassen C oder gar D eingeteilt, rangieren aktuelle UHD-TVs oft schon in der Klasse A und A+ und verbrauchen im Betrieb je nach Größe meist nur noch zwischen 100 und 200 Watt.

Und das sind die herausragenden UHD-Fernseher in unserem Vergleichstest.

Unser Testsieger ist der Samsung UE65KS9090
Vergrößern Unser Testsieger ist der Samsung UE65KS9090

Testsieger: Samsung UE65KS9090

Der Samsung UE65KS9090 überzeugt im Test mit einer sehr guten Bildqualität, nicht nur bei nativen UHD-Inhalten sondern besonders auch bei herkömmlichen HDTV-Sendungen. Hier arbeitet der sehr leistungsfähige Upscaler auf wirklich hohem Niveau. Zudem ist die Ausstattung auf dem neuesten Stand. Die Bedienung und die Nutzung der Smart-TV-Anwendung gingen einfach und problemlos über die Bühne, wenn nicht die umständliche Fernbedienung wäre. Der Stromverbrauch liegt für einen 65-Zoll-TV mit UHD-Auflösung auf niedrigen Niveau und kostet rund 75 Euro im Jahr bei täglich vier Stunden Nutzung.

Ausführlicher Testbericht des Samsung UE65KS9090

Der beste Preis: Samsung UE65KS9090

Unser Preis-Leistungs-Sieger ist der Samsung UE55KU6079
Vergrößern Unser Preis-Leistungs-Sieger ist der Samsung UE55KU6079

Preis-Leistungs-Sieger: Samsung UE55KU6079

Der Samsung UE55KU6079 überzeugt mit einer überdurchschnittlichen Bildqualität, die vor allem auf dem leistungsfähigen Upscaler beruht, der HDTV-Programme sehr gut auf die höhere UHD-Auflösung skaliert. Die Ausstattung des preiswerten TVs liegt in Sachen Konnektivität mit Zuspielern und mobilen Geräten auf dem neuesten Stand, unterstützt von einer einfachen Bedienung und Konfiguration. Komplettiert wird der positive Gesamteindruck vom niedrigen Stromverbrauch.

Ausführlicher Testbericht des Samsung UE55KU6079

Der beste Preis: Samsung UE55KU6079

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