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NEC Multisync LCD2490WUXi

24.04.2009 | 12:20 Uhr |

Das TFT-Display NEC Multisync LCD2490WUXi glänzte in unserem Test mit einer überdurchschnittlich guten Bildqualität. Grund ist das hochwertige IPS-Panel.

Das TFT-Display NEC Multisync LCD2490WUXi besitzt ein 24-Zoll-Panel, das auf der IPS-Technik (In Plane Switching)fusst. Der besondere Vorteil dieser Produktionstechnik ist ihre kaum vorhandene Blickwinkelabhängigkeit. Gegenüber den preiswerteren TN-Panels (Twisted Nematic), die man in dem meisten Consumer-TFT-Displays findet, haben IPS-Bildschirme aber einen Nachteil bei den Reaktionszeiten, der sich aber durch weiterentwickelte Fertigungstechnik minimiert hat. Der NEC Multisync LCD2490WUXi besitzt eine Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten bei einem Seitenverhältnis von 16:10. Das Display macht einen sehr soliden und wertigen Eindruck. Trotzdem wirkt es dank eines sehr schmalen Panelrandes (rund 1,7 Zentimeter) nicht klobig.

Bildqualität: Der NEC Multisync LCD2490WUXi zeigte in unserem Test ein sehr helles Bild. Dies bestätigte unser Helligkeits-Messgerät. Mit fast 300 cd/m2 übertrifft das TFT-Display die ergonomischen Anforderungen (150 bis 200 cd/m2) bei weitem. Auch bei der Homogenität - der gleichmäßigen Ausleuchtung des gesamten Panels - schnitt der NEC Multisync LCD2490WUXi hervorragend ab. Im Mittel wich die Helligkeit lediglich um rund 7 cd/m2 ab - einer der besten Werte, die wir in dieser Disziplin bisher in unseren Display-Tests maßen. Beim Kontrast erreicht der 24-Zöller mit 703:1 einen durchschnittlichen Wert, der aber für ein PC-Display völlig ausreicht. Die Blickwinkelabhängigkeit des Panels ist - vor allem horizonal - sehr gering. Bei bewegten Bildern - Filmen oder Videos - machte der NEC Multisync LCD2490WUXi ebenfalls eine gute Figur. Lediglich bei extrem schnellen Kameraschwenks waren leichte Nachzieheffekte auszumachen. Insgesamt bietet der NEC Multisync LCD2490WUXi eine überzeugende Bildqualität.

Ausstattung: Bei den Schnittstellen knausert das TFT-Display: lediglich zwei DVI-Ports und eine VGA-Schnittstelle sind vorhanden. Positiv dabei: Der Monitor lässt sich über alle drei Schnittstellen gleichzeitig betreiben. Der Bildschirm ist in der Höhe um 15 Zentimeter verstellbar - sehr gut. Dank Pivot-Funktion lässt sich der Monitor auch hochkant einsetzen.

Handhabung: Bei der Steuerung des Onscreen-Menüs für die Konfiguration zeigt der NEC Multisync LCD2490WUXi ein innovatives Konzept. Nach dem Antippen der Menü-Taste erscheint in der linken unteren Ecke des Bildschirms die Funktionen der im Panelrahmen integríerten Konfigurationstasten.

Verbrauch: Manko des NEC Multisync LCD2490WUXi ist sein hoher Stromverbrauch. Im Betrieb lag er in unserem Test immerhin bei rund 73 Watt, im Standby-Modus dagegen bei niedrigen 1,2 Watt.

Fazit: Dank seines hochwertigen IPS-Panel zeigt das TFT-Display NEC Multisync LCD2490WUXi eine sehr gute Bildqualität. Das helle Bild des 24-Zöllers ist gleichmäßig ausgeleuchtet, die Blickwinkelabhängigkeit sehr gering. Durch die Pivot-Funktion lässt sich der Bildschirm auch hochkant einsetzen.

Varianten: Wer ein TFT-Display mit überdurchschnittlicher Bildqualität benötigt, sollte sich auch den Samsung Syncmaster XL24 näher ansehen. Der 24-Zoll-Bildschirm ist ein Monitor für den professionellen Einsatz etwa in der Druckvorstufe. Dank dreifarbiger LEDs ist er per Hardware kalibrierbar. Die Bildqualität ist insgesamt hervorragend.

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