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MSI N275GTX Lightning im Test

30.10.2009 | 18:18 Uhr |

Die Grafikkarte N275GTX Lightning hat MSI ab Werk kräftig übertaktet und mit doppelt so viel Speicher ausgestattet. Der Test klärt, wie gut sich die Karte zum Spielen eignet.

Individuelle Kühlkörper-Lüfter-Kombination mit Doppellüfter und Heatpipe-Quintett: MSI N275GTX Lightning
Vergrößern Individuelle Kühlkörper-Lüfter-Kombination mit Doppellüfter und Heatpipe-Quintett: MSI N275GTX Lightning
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Die Grafikkarte MSI N275GTX Lightning soll dank höherer Grafikchip- und Speicherfrequenzen mehr 3D-Leistung bieten, als ein Modell auf Basis des Nvidia-Grafikchips Geforce GTX 285. Den Chiptakt hat MSI von 633 auf 700 MHz und die Speicherfrequenz leicht von 1134 auf 1150 MHz angehoben. Die höheren Taktraten sind im Grafikkarten-Bios hinterlegt und bleiben so auch nach einem Treiber-Update aktiv.

Übertaktungs-Tool MSI Lightning Afterburner: Game-Profil der MSI N275GTX Lightning
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Die Anzahl der Shader und deren Taktfrequenz bleiben mit 240 Einheiten und 1404 MHz bei der MSI N275GTX Lightning unverändert. Ebenfalls positiv auf die Leistung wirkt sich die erhöhte Grafikspeicherkapazität der MSI-Grafikkarte aus, die sich von 896 auf 1792 MB GDDR3-SDRAM glatt verdoppelt. Die Busbreite des Speicherinterfaces liegt unverändert bei 448 Bit.

MSI verwendet für die N275GTX Lightning eine zehnlagige Platine, um das Signalrauschen einzudämmen. Zudem stattet MSI seine Lightning-Variante mit hochwertigen Bauteilen aus. Dazu gehört beispielsweise die zehn- statt nur sechsphasige Spannungsversorgung, die einen gleichmäßigen Stromfluss zum Grafikchip und Speicher sicherstellt. Hinzu kommen Drosselspulen mit einem Reineisenkern, um die typischen Fiepgeräusche auf ein Minimum zu reduzieren sowie Kondensatoren mit Tantalum- und Aluminium-Kern, die die elektrische Leitfähigkeit und Lebensdauer laut MSI signifikant anheben.

Wie unsere Tempotests der MSI N275GTX Lightning auf der nächsten Seite zeigen, lassen all diese Maßnahmen trotz der bereits angehobenen Werksfrequenzen noch Luft nach oben. Passend dazu befindet sich auf der beigelegten Tool-CD das Übertaktungsprogramm "Lightning Afterburner", mit dem Sie die Spannung und Taktfrequenz von Grafikchip und -speicher manipulieren können. Das Overclocking-Tool bietet neben der Standardeinstellung "Default" (Chiptakt/Speichertakt/Chipspannung = 633 MHz/1134 MHz/1,0665 Volt) noch die Modi "Game" (700 MHz/1150 MHz/1,0665 Volt) und "Power-Saving" (300 MHz/100 MHz/1,0665 Volt) an, die Sie über Schieberegler individuell anpassen können.

Zudem arbeiten die beiden Lüfter der MSI N275GTX Lightning in den drei vorgegebenen Profilen mit 40 Prozent ihrer Maximalgeschwindigkeit - mittels eines weiteren Schiebereglers lassen sich die Lüfter in 10-Prozent-Schritten auf volles Tempo beschleunigen. Nettes Detail: Über zwei Messpunkte auf der MSI N275GTX Lightning lässt sich die Spannung von Grafikchip und Speicher per Multimeter direkt auf der Platine auslesen.

GPU-Z erkennt die höheren Taktfrequenzen der MSI N275GTX Lightning korrekt
Vergrößern GPU-Z erkennt die höheren Taktfrequenzen der MSI N275GTX Lightning korrekt
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Die MSI N275GTX Lightning weicht auch bei der Kühlkörper-Lüfter-Kombination vom Referenzdesign ab. Die "Twin FrozrII"-Lösung leitet die Wärme des Grafikchips und der Speicherbausteine über fünf Heatpipes ab. Zwei sehr leise arbeitende 75-Millimeter-Axiallüfter fächeln der MSI N275GTX Lightning frische Luft zu. Im 2D-Modus ermittelten wir ein Betriebsgeräusch von 0,4 Sone, im 3D-Betrieb waren es maximal 1,1 Sone.

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