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Colorful Igame Geforce GTX 275 im Test

14.01.2010 | 11:11 Uhr |

Die Grafikkarte Colorful Igame Geforce GTX 275 lässt sich auf Knopfdruck übertakten und besitzt eine hochwertige Lüfter-Kühler-Kombination. Der Test klärt, wie schnell die Karte ist.

Die Grafikkarte Colorful Igame Geforce GTX 275 läuft auf Knopfdruck mit höheren Taktfrequenzen als von Nvidia vorgesehen. Der Übertaktungs-Knopf befindet sich auf dem Slotblech der Colorful-Grafikkarte und erhöht den Chip-, Shader- und Speichertakt um circa fünf Prozent auf 660, 1476 sowie 1242 MHz. Die automatische Übertaktungsfunktion arbeitet allerdings nur mit einem von Colorful modifizierten Grafikkarten-Treiber.

Als weitere Besonderheit verwendet der chinesische Hersteller eine hochwertige Kühler-Lüfter-Kombination, die auf vier Vollkupfer-Heatpipes basiert. Die Anzahl der Shader der Colorful Igame Geforce GTX 275 bleibt mit 240 Einheiten unverändert. Ebenfalls positiv auf die Leistung wirkt sich die erhöhte Grafikspeicherkapazität der Colorful-Grafikkarte aus, die sich von 896 auf 1792 MB GDDR3-SDRAM glatt verdoppelt. Die Busbreite des Speicherinterfaces liegt wie gehabt bei 448 Bit.

3D-Leistung: Die Colorful Igame Geforce GTX 275 erreicht mit aktivierter Übertaktungsfunktion das Leistungsniveau von Modellen mit dem Grafikchip Nvidia Geforce GTX 285. Im Härtetest mit dem Ego-Shooter Crysis erreichte die Colorful-Grafikkarte bei einer Auflösung von 1600 x 1200 Bildpunkten mit den höchsten Qualitätseinstellungen gerade noch spielbare 27 Bilder pro Sekunde. Bei weniger anspruchsvollen DirectX-10-Titeln wie beispielsweise World in Conflict lieferte das Igame-Modell hingegen bis zur 2560er-Auflösung ruckelfreies Spielvergnügen mit 46 Bildern pro Sekunde in bester Bildqualität.

Bescheiden: Colorful legt der Igame Geforce GTX 275 einen Adapter und drei Kabel bei
Vergrößern Bescheiden: Colorful legt der Igame Geforce GTX 275 einen Adapter und drei Kabel bei
© 2014

Ausstattung: Die Colorful Igame Geforce GTX 275 verfügt über einen HDMI- und zwei DVI-Ausgänge. Allerdings liegt der Colorful-Grafikkarte nur ein DVI-zu-VGA-Adapter bei. Hinzu kommen zwei SLI-Schnittstellen und ein 2poliger Mini-SP/DIF-Anschluss inklusive passendem Kabel zum Durchschleifen des Tons an eine Soundkarte oder den Onboard-Audiochip.

Videoausgänge der Colorful Igame Geforce GTX 275
Vergrößern Videoausgänge der Colorful Igame Geforce GTX 275
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Die zusätzliche Stromversorgung erfolgt über zwei 6polige PCI-Express-Buchsen. Vorbildlich: Colorful legt dem Igame-Modell zwei passende Y-Stromadapter (2 x 4- auf 1 x 6polig) bei. Ein dünnes Handbuch, eine Treiber-CD sowie ein ausführliches Heft mit Informationen zu den Besonderheiten der Grafikkarte komplettieren den durchschnittlichen Lieferumfang der Grafikkarte.

Fazit: Die Colorful Igame Geforce GTX 275 liefert in den meisten DirectX-10-Spielen flüssige Bildwiederholraten in bester Bildqualität mit einer physikalischen Auflösung von bis zu 2560 x 1600 Bildpunkten. Hardware-hungrige Titel wie Crysis stellt die Colorful Igame mit höchsten Details allerdings nur in der 1600er-Auflösung ruckelfrei dar - und das auch nur, nachdem wir den Übertaktungsknopf aktivierten. Der Lieferumfang enthält nur das Notwendigste. Für das Gebotene fällt das Preis-Leistungs-Verhältnis der Colorful Igame Geforce GTX 275 angemessen aus.

Alternativen: Zu einem Aufpreis von rund 40 Euro bekommen Sie mit der HIS Radeon HD 5850 oder der Sapphire Radeon HD 5850 eine höhere 3D-Leistung inklusive der zukunftssicheren DirectX-11-Unterstützung - sofern Sie einen Händler finden, der die Grafikkarten auch vorrätig hat.

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