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Toshiba Tecra W50-A-104 Produkteinschätzung

23.05.2014 | 08:05 Uhr

Toshiba bringt mit dem Tecra W50-A-104 eine Workstation für professionelle Anwender, die auf der Suche nach mobiler Rechenpower sind auf den Markt. Wie schlägt sich das Modell im Vergleich zur Konkurrenz?

Hochwertigkeit und Leistungsfähigkeit haben ihren Preis. Diesen Grundsatz bestätigt das Toshiba Tecra W50-A-104 allemal. Denn mit einem Quad-Core-Prozessor des Types i7-4800MQ der neuesten Generation, einem 32 GB großen Arbeitsspeicher und einer anspruchsvollen NVIDIA Quadro K2100M Grafikeinheit bietet dieses Notebook zumindest auf dem Papier eine mehr als löbliche Ausstattung und müsste in Anbetracht des Marktpreises von rund 2.300 Euro auch eine dementsprechende Funktionsvielfalt mit sich bringen.

Vorteile des Toshiba Tecra W50-A-104

Den ersten Pluspunkt verdient sich das Modell für dessen Anschlussvielfalt: Nicht nur moderne Verbindungen wie HDMI-, VGA- und USB-3.0-Schnittstellen, sondern auch eine eSATA-Unterstützung lassen sich an den Seiten des Gehäuses erkennen. Die Verarbeitung geht zudem im Großen und Ganzen in Ordnung, kann in Anbetracht des etwas klapprigen DVD-Laufwerks jedoch nicht als optimal angesehen werden. Apropos Ansehen: Egal, ob pixellastige Full-HD-Videos geschaut oder generell farbenfrohe Einzelaufnahmen gezeigt werden sollen - der Tecra W50-A-104 Rechner kann aufgrund seines überzeugenden Full-HD-Displays, das hohe Kontrast- und Schwarzwerte, eine überdurschschnittliche Helligkeit und stabile Blickwinkel bietet selbst bei Sonnenschein sehr klare Bilder liefern.

Das Innenleben, sprich CPU und GPU, kann ebenfalls überzeugen. So liefert das Notebook mit einer Taktfrequenz von 2,7 GHz und einer vierkernigen Prozessorplattform eine grundlegend sehr flotte Betriebsgeschwindigkeit, die durch den Arbeitsspeicher von 32 GB auch optimal auf mehrere Anwendungen zur gleichen Zeit verteilt werden darf. Und: In Anbetracht der Quadro-Grafikeinheit von Nvidia eignet sich das Modell sogar zum Daddeln! So kann zwar nicht immer die höchste Detailstufe bei den Grafikeinstellungen genutzt werden, doch summa summarum ist der Tecra W50-A-104 durchaus zum Spielen aktueller PC-Games geeignet.

Nachteile des Toshiba Tecra W50-A-104

Designtechnisch setzt Toshiba mit diesem Tecra Rechner auf klassische Business-Optik, das ist sicherlich Geschmackssache, mag aber manchem potentiellen Kaufer zu bieder wirken. Abgesehen davon bietet das Drahtlosmodul immer wieder Aussetzer, sodass insbesondere Download-Junkies schnell vom WLAN-Frust gepackt werden könnten. Zuletzt fällt die Festplatte mit einem Volumen von 1 TB zwar recht groß aus, bremst aber das System etwa bei Programmstarts durch langsame Zugriffszeiten aus.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Chip.de

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Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Toshibas Einstand im Segment der mobilen Workstations ist gelungen. Das Toshiba Tecra W50-A-104 bietet eine gute Performance, gute Eingabegeräte, ein sehr gutes Display und eine zielgruppengerechte Ausstattung. Grundeigenschaften, wie ein weitgehend stabiles Gehäuse, gute Erweiterungsmöglichkeiten und brauchbare Akkulaufzeiten, werden dabei nicht vernachlässigt.' ...

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