Notebook

Toshiba Satellite L775-127 im Test

Donnerstag den 30.06.2011 um 09:30 Uhr

von Thomas Rau

Sandy Bridge im Großformat: Das Toshiba Satellite L775-127 kombiniert einen 17,3-Zoll-Bildschirm mit einer Core-i5-CPU und 8 GB RAM. Der Test zeigt, was das bringt.
Das hell-graue Karomuster auf dem Toshiba Satellite L775-127 erinnert an einen Anzug für den englischen Landadel. Ganz so exklusiv ist der Preis des 17,3-Zoll-Notebooks nicht – mit knapp 900 Euro aber trotzdem ambitioniert. Dafür liefert Toshiba aber auch einiges, zum Beispiel 8 GB Arbeitsspeicher und Blu-ray-Laufwerk.

Aktuelle Notebooks im Test

Geschwindigkeit

Bei den Multimedia-Tests schnitt das Toshiba Satellite L775-127 gut ab: Neben dem Prozessor mit Turbo-Boost beschleunigen auch die 8 GB RAM diese Programme. Bei Office-Software schnitt das Satellite nicht ganz so stark ab, da die Festplatte nicht besonders schnell arbeitete. Der Test am USB-3.0-Port lieferte die erwartbar schnellen Datenraten. Der eingebaute Nvidia-Grafikchip Geforce GT 525M ist schnell genug für DirectX9-Spiele bei maximaler Auflösung, bei Spielen mit DX10-Effekten reicht es nicht immer für ruckelfreien Spaß.

GESCHWINDIGKEIT Toshiba Satellite L775-127
Startzeit 77 Sekunden
Geschwindigkeit bei Büro-Programmen 102 Punkte
Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen 146 Punkte
Geschwindigkeit bei 3D-Spielen 3248 Punkte
Brenndauer CD / DVD / Blu-ray (Minuten) 10:00 / 5:00 /
Kopie von DVD auf Festplatte (Minuten) 10:40
USB-Anschlüsse: Lese- / Schreibrate 152,9 / 81,8 MB/s

Ausstattung

Mit Blu-ray-Laufwerk und großer Festplatte bringt das Toshiba Satellite L775-127 eine ordentliche Ausstattung mit. Am Gehäuse finden sich außerdem alle Anschlüsse, die ein aktuelles Notebook braucht – aber auch nicht mehr: Manche Laptops bieten zum Beispiel mehr als nur zwei USB-2.0-Ports. Für USB 3.0 besitzt das Satellite auch nur einen Anschluss. Ziemlich komplett ist das Netzwerk-Equipment mit Gigabit-LAN, 11n-WLAN und Bluetooth 3.0.

Bildschirm

Keine Besonderheiten auch beim Bildschirm: Auf der 17,3-Zoll-Diagonale verteilen sich 1600 x 900 Bildpunkte – das ist Standardauflösung bei großen Notebooks. Die Bildqualität gefällt dank hoher und gleichmäßig verteilter Helligkeit. Außerdem zeigte das Display im Test eine schnelle Reaktionszeit: Zum idealen Multimedia-Bildschirm fehlt beim Satellite L775-127 also nicht viel – nur der Kontrast hätte besser ausfallen können.

BILDSCHIRM Toshiba Satellite L775-127
Helligkeit 225 cd/m²
Helligkeitsverteilung 90 %
Kontrast 398:1
Entspiegelung gering

Mobilität

Das Satellite L775-127 ist nichts für unterwegs, aber mit 2,82 Kilogramm auch nicht zu schwer, als dass man es nicht in der Wohnung herumtragen könnte. Toshiba nutzt kein Optimus und verzichtet damit auf das Wechselspiel zwischen sparsamer CPU-Grafik und leistungsstarker Grafikkarte. Trotzdem kommen beim Akku-Test rund vier Stunden Laufzeit heraus, was für ein großes Notebook schon okay ist. Wie bei Sandy-Bridge-Notebooks üblich, bringt das Satellite L775-127 aber auch im Akkubetrieb viel Leistung pro Watt.

MOBILITÄT Toshiba Satellite L775-127
Akkulaufzeit 3:57 Stunden
Gewicht: Notebook (mit Akku) / Netzteil 2,82 / 0,42 Kilogramm

Tastatur + Ergonomie

Die meisten Anwender nutzen ein großes Notebook als Hauptrechner: Eine ergonomische Tastatur ist daher Pflicht. Aus dieser Test-Disziplin kam das Satellite L775-127 nicht ganz ungeschoren heraus: Die Tastatur gab beim Tippen etwas nach, der Druckpunkt war nicht überall gleich deutlich. Ein optisches Problem gibt’s außerdem: Die Tastenkappen haben eine Glanz-Beschichtung und sehen daher schnell abgegriffen aus. Das Touchpad lässt sich bequem über eine Zusatztaste ausschalten – günstig, wenn Sie eine Maus ans Notebook anstöpseln. Einen dicken Minuspunkt fuhr das Satellite L775 beim Lautstärke-Test ein: Unter Last jaulte der Lüfter mit störenden 2,7 Sone.

UMWELT UND GESUNDHEIT Toshiba Satellite L775-127
Betriebsgeräusch: geringe /hohe Last 0,8 / 2,7 Sone
Stromverbrauch: Ruhe / Last / Bereitschafts-Modus / Aus 16,4 / 53,8 / 1,1 / 0,6 Watt

Donnerstag den 30.06.2011 um 09:30 Uhr

von Thomas Rau

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