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Toshiba Qosmio E10

08.10.2004 | 16:13 Uhr |

Das Toshiba Qosmio E10 ist trotz kleiner Mängel und des hohen Preises die bisher gelungenste Verbindung von Notebook und wohnzimmertauglicher Multimediamaschine.

Durchschlagenden Erfolg hat Microsofts Multimedia-Betriebssystem Windows Media Center Edition bisher nicht gehabt. Bei Notebooks ist Toshiba sogar der einzige Hersteller, der die Windows-Software einsetzt, mit der sich der PC zum Fernseher, Videorecorder, DVD- und CD-Player sowie Bildbetrachter einsetzen lässt.

Andere Notebook-Hersteller wie Acer, Benq oder HP setzen als Microsoft-Alternative Abspiel-Software ein, die auch ohne Windows funktioniert. Im Qosmio E10 bietet Toshiba ein ähnliches Programm an - den Qosmio Player: Die Software ist rund zehn Sekunden nach dem Einschalten des Notebooks einsatzbereit und lässt sich zum Fernseh- und DVD-Schauen sowie zum Anhören von Musik-CDs verwenden. Der Qosmio Player besitzt ein übersichtliches Menü und ausreichende Einstellmöglichkeiten, lässt sich allerdings nicht mit der beiliegenden Fernbedienung steuern. Für den Coucheinsatz muss man also doch erst Windows starten und die Media-Center-Software benutzen, die auf die Befehle der Fernbedienung reagiert. Ein bisschen Abstand zum Display ist beim Fernsehschauen aber ohnehin nützlich, denn in unseren Tests waren im TV-Bild des Toshiba Qosmio E10 bei näherem Betrachten deutliche Blockartefakte sichtbar.

Hardware-seitig bringt das Toshiba Qosmio E10 die besten Voraussetzungen für einen vergnüglichen Fernseh- oder DVD-Abend mit: Das Display zeigte eine Helligkeit, wie wir sie bislang nur bei LC-Monitoren maßen. Allerdings spiegelte es recht stark. Auch Helligkeitsverteilung, Kontrast und Blickwinkelstabilität lagen im Spitzenfeld. Schließlich lässt sich die Helligkeit einfach per Knopfdruck in sieben Stufen an die jeweilige Umgebung anpassen. Ebenso überzeugend war die Qualität der Lautsprecher, die vor allem mit für Notebook-Verhältnisse sehr knackigen Bässen imponierten.

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