30.03.2007, 11:00

Thomas Rau

Toshiba Portégé M400

Im Subnotebook Portégé M400 von Toshiba steckt nicht nur ein DVD-Brenner, sondern auch ein Tablet-PC. Außerdem verspricht Toshiba einen besonders robusten Mobilrechner.
Handhabung: Der Tablet-PC von Toshiba ist ein sogenanntes Convertible – zur Stiftbedienung lässt sich das Display also drehen und auf die Tastatur klappen. Dann kann man das Notebook wie einen Notizblock in der Hand halten und beschreiben. Wie der Lenovo Thinkpad X60t (Test) besitzt auch das Portégé M400 keinen echten Touchscreen – das Display reagiert nur auf den Kontakt mit dem Spezialstift. Toshiba legt übrigens klugerweise einen Ersatzstift bei. Die Cursorsteuerung mit dem Touchpad konnte nicht restlos überzeugen – die Touchpad-Fläche war uns zu stumpf, der Finger blieb bei schnellen Bewegungen häufig hängen. Auf der Tastatur haben fast alle Tasten Standardgröße, die Eingabetaste ist allerdings nur einzeilig und die beiden Bildlauftasten sind neben die rechte Shift-Taste gequetscht. Beim schnellen Tippen gab die Tastatur leicht nach und war daher etwas laut. Der Tasten-Druckpunkt ging aber in Ordnung.
Ergonomie: Die maximale Helligkeit des Displays lag mit 143 cd/m2 im Mittelfeld, genügt aber für die Büroumgebung auf jeden Fall. Direkte Lichteinstrahlung sollte man allerdings vermeiden, da das Display spiegelt. Positiv: Die gleichmäßig verteilte Leuchtdichte und der hohe Kontrast (251:1). Auch die satten, natürlichen Farben gefielen. Ein grober Schnitzer war allerdings der geringe stabile Blickwinkel: Besonders wenn man das Notebook im Tablet-PC-Modus hochkant hält, verblassen die Farben sehr schnell. Ebenfalls gewöhnungsbedürftig: Dank der für ein 12-Zoll-Display sehr hohen Auflösung von 1400 x 1050 Bildpunkten passt zwar viel Inhalt auf den Bildschirm, Icons und Standardschrift beispielsweise erscheinen aber sehr klein – das kann bei längeren Arbeitssitzungen die Augen anstrengen. Der Lüfter des Portégé M400 war unter voller Last in ruhiger Umgebung deutlich zu hören, störte aber nicht die Konzentration.
Mobilität: Mit knapp über drei Stunden im Office-Betrieb war die Akkulaufzeit mittelmäßig. Toshiba setzt nämlich nur einen kleinen Akku ein (48 Wh), damit das Gewicht trotz des integrierten optischen Laufwerks nicht über 2,2 Kilogramm steigt. Einen zusätzlichen Reiseakku gibt es für rund 180 Euro.
Rechenleistung: Dank Core 2 Duo arbeitete das M400 schnell. Allerdings sind nur 512 MB Arbeitsspeicher nicht mehr zeitgemäß – über einen freien Steckplatz lässt sich das RAM immerhin bequem aufrüsten. Aufgrund der im Chipsatz integrierten schwachen 3D-Grafiklösung ist das Portégé M400 nicht für Spiele geeignet.
Ausstattung: Der integrierte DVD-Brenner beschreibt alle Medienformate – auch DVD-RAM. Die Festplatte ist mit 80 GB nicht besonders groß, dafür überzeugt die Kommunikationsausstattung mit Modem, Gigabit-LAN, 11a/g-WLAN und Bluetooth umso mehr. Toshiba bietet das Portégé M400 auch in Modellvarianten mit einem UMTS/HSDPA-Modem und passendem Mobilfunkvertrag von Vodafone oder T-Mobile an. Die Schnittstellen sind vernünftig angeordnet, VGA-, Modem- und LAN-Buchse befinden sich zum Beispiel hinten am Gehäuse. Die drei USB-Ports lassen sich alle nutzen. Für den Büroeinsatz gibt es eine optionale Docking-Station (rund 250 Euro), die unter anderem einen DVI-Ausgang bietet.
Verarbeitung: Gehäuse und Displaydeckel sind solide verarbeitet. Mit dem Easy-Guard-Konzept integriert Toshiba weitere Schutzmaßnahmen ins Notebook: Beispielsweise fahren die Schreib-/Leseköpfe der Festplatte in eine geschützte Position, sobald ein Sensor heftige Bewegungen des Notebooks feststellt. In der Standardeinstellung reagiert dieser Mechanismus jedoch zu sensibel. Die Tastatur ist außerdem spritzwassergeschützt.
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