Top-Tintenstrahler

Tintenstrahldrucker Canon Pixma iP4700 im Test

Mittwoch den 19.08.2009 um 16:15 Uhr

von Ines Walke-Chomjakov

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Mit dem Canon Pixma iP4700 gelingt dem Hersteller eine würdige Fortsetzung der erfolgreichen Tintenstrahldrucker-Serie. Im Test überzeugte der Allrounder in allen Belangen.
Allround-Tintenstrahl-Drucker: Canon Pixma
iP4700
Vergrößern Allround-Tintenstrahl-Drucker: Canon Pixma iP4700
© 2014
Besonderheit: Der Tintenstrahldrucker Canon Pixma iP4700 tritt die Nachfolge des Canon Pixma iP4600 an. Im Gegensatz zum Vorgänger kommt der iP4700 komplett schwarz daher. Sonst ist der Tintenstrahl-Drucker äußerlich wenig verändert. Unter der Haube hat sich trotzdem einiges getan. Denn der Canon Pixma iP4700 arbeitete im Test schneller als der iP4600.

Tempo: Wie unsere Tempo-Tests offenbarten, trennen die beiden Drucker aber nur Nuancen. So erarbeitete sich der iP4700 bei unserem PDF-Zehnseiter gut 20 Sekunden Vorsprung. Allerdings liegt seine Druckzeit von 11:24 Minuten verglichen mit anderen Tintenstrahldruckern eher im Mittelfeld. Ähnlich verhielt es sich beim zehnseitigen Grauert-Brief: Mit 1:13 Minuten lag der Pixma iP4700 knapp vor dem Vorgänger. Innerhalb des Testfelds ist der Wert jedoch nur Durchschnitt.

Qualität: Trotz der etwas schnelleren Arbeitsweise hält der Canon Pixma iP4700 die hohe Druckqualität des Vorgängers. So hatten die Texte eine gute Schwarzdeckung. Auch die Buchstabenschärfe stimmte. Im Farbdruck überzeugte das aktuelle Canon-Modell mit extrem feinen Übergängen. Unsere Testfotos fielen zwar etwas zu dunkel aus, hatten dafür aber eine harmonische Farbgebung. Wir konnten selbst unter die Lupe kaum ein Raster ausmachen. Als einziger Makel fielen uns die etwas rostichigen Hauttöne auf.

Ausstattung: Mit zwei Papierfächern, CD-Druck-Funktion, integrierter Duplex-Einheit und Pictbridge-Anschluss bleibt der Canon Pixma iP4700 so flexibel, wie wir das von der Geräteserie gewohnt sind. Neue Ausstattungsmerkmale hat sich Canon beim Pixma iP4700 aber nicht einfallen lassen.

Verbrauch: Der Canon Pixma iP4700 nutzt dieselbe Tintengeneration wie der Vorgänger. In fünf separaten Tintentanks sind die Farben Blau, Rot, Gelb, Textschwarz und Fotoschwarz untergebracht. Diese sind zudem vom Permanent-Druckkopf getrennt. Wir errechneten 3,6 Cent für die Textseite und 6,9 Cent für das Farbblatt - recht geringe Seitenkosten. Außerdem ging der Drucker im Test sorgsam mit Energie um: So schaltete der Canon Pixma iP4700 bereits bei kurzen Druckpausen auf geringe 1,2 Watt, die im Energiesparmodus unter 1 Watt sanken. Bei betätigtem Ausschalter zeigte das Messgerät 0 Watt an - lobenswert.

Fazit: Der Canon Pixma iP4700 erwies sich im Test als gut ausgestatteter Tintenstrahldrucker, der dank seiner hohen Ausgabequalität und einfachen Handhabung überzeugte. Damit ist Canon wiederum ein echter Allround-Drucker gelungen, der zu Hause und im kleinen Büro eine gleichermaßen gute Figur macht.

Alternativen: Wer auf automatischen Duplex-Druck eher verzichten kann als auf Kartenslots, findet im HP Photosmart D5460 einen passenden Tintenstrahldrucker.
Schnäppchenjäger sollten sich ab jetzt umsehen, denn der Vorgänger Canon Pixma iP4600 wird wohl bald günstig abverkauft.

Mittwoch den 19.08.2009 um 16:15 Uhr

von Ines Walke-Chomjakov

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