Rechenpower pur: Die schnellsten Notebooks im Test
Notebooks haben etwas, was Netbooks und Tablets fehlt: Echte Rechenpower. PC-WELT stellt die schnellsten Laptops im Vergleichstest vor.
Für 3D-Spiele oder das Umwandeln von Musik- und Videodateien war ein rechenstarkes Notebook schon immer sinnvoll. Doch auch wer umfangreiche Excel-Tabellen berechnen will oder mit vielen offenen Tabs surft, wer hochauflösende Flash-Videos anschauen oder häufig viele Dateien komprimiert, stößt schnell an die Leistungsgrenzen eines rechenschwachen Notebooks. Wollen Sie auf Nummer Zukunfts-Sicher gehen, kommen Sie dann nicht um einen leistungsstarken Laptop herum. Dabei spielt die Größe keine Rolle mehr: Kleine Ultrabooks sind genauso schnell - häufig sogar schneller - als dicke 15- oder 17-Zöller. Stattdessen kommt es auf die ideale Mixtur der Komponenten an - von Prozessor, RAM und SSD beziehungsweise Festplatte.
CPU: Mehr Kerne sind besser - aber nicht immer
In den meisten aktuellen Notebooks sitzt ein Doppelkern-Prozessor. Die Tempospitze bei den Dual-Core-CPUs besetzen derzeit die Modelle aus der dritten Core-Generation von Intel mit dem Ivy Bridge. In vielen Notebooks zwischen 500 und 800 Euro finden Sie beispielsweise den Core i5-3210M. Wie alle Core-i5-CPUs unterstützt er die Technik Hyper-Threading: Dadurch kann das Betriebssystem die Rechenaufgaben auf vier logische Kerne verteilen. Außerdem hat er Turbo Boost an Bord: Er kann je nach Auslastung dann einen oder beide Kerne über seiner Standard-Taktfrequenz von 2,5 GHz betreiben.
Von einem Vier-Kern-Prozessor wie dem Core i7-3610QM dürfen Sie ein deutliches Tempoplus nur erwarten, wenn Sie Programme einsetzen, die alle Kerne ausreizen – beim Bearbeiten von HD-Videos können sich diese Mehrkerner zum Beispiel richtig austoben.
Platz 10: Samsung Serie 9 900X4C
Prozessor: Intel Core i5-3317U (1,7 GHz)
RAM: 8 GB DDR3-1600
Speicher: 120 GB SSD Sandisk SSD U100
Ausführlicher Test
Foto: ©Samsung
Platz 10: Samsung Serie 9 900X4C
Prozessor: Intel Core i5-3317U (1,7 GHz)
RAM: 8 GB DDR3-1600
Speicher: 120 GB SSD Sandisk SSD U100
Platz 9: Sony Vaio Duo 11
Prozessor: Intel Core i3-3217U (1,8 GHz)
RAM: 4 GB DDR3-1600
Speicher: 120 GB SSD Toshiba THNSNS128GMCP
Platz 8: Lenovo Yoga 13
Prozessor: Intel Core i5-3317U (1,7 GHz)
RAM: 8 GB DDR3-1600
Speicher: 120 GB SSD Samsung PM830
Platz 7: Apple Macbook Air 13
Prozessor: Intel Core i5-3427U (1,8 GHz)
RAM: 4 GB DDR3-1600
Speicher: 120 GB SSD Apple SSD TS128E
Platz 6: HP Spectre XT Touchsmart
Prozessor: Intel Core i5-3317U (1,7 GHz)
RAM: 4 GB DDR3-1600
Speicher: 256 GB SSD Samsung PM830
Platz 5: Sony Vaio ST1312
Prozessor: Intel Core i5-3317U (1,7 GHz)
RAM: 4 GB DDR3-1600
Speicher: 120 GB SSD Adata AXM14S3
Platz 4: Asus Zenbook Prime UX31A
Prozessor: Intel Core i5-3317U (1,7 GHz)
RAM: 4 GB DDR3-1600
Speicher: 120 GB SSD Adata XM11
Platz 3: Dell XPS 12
Prozessor: Intel Core i5-3517U (1,9 GHz)
RAM: 8 GB DDR3-1333
Speicher: 256 GB SSD Lite-On LMT-256M3M
Platz 2: Nexoc B509
Prozessor: Intel Core i5-3210M (2,5 GHz)
RAM: 4 GB DDR3-1600
Speicher: 256 GB SSD Mushkin MKNSSDAT
Platz 1 : HP Spectre XT 13-2000sg
Prozessor: Intel Core i5-3317U (1,7 GHz)
RAM: 4 GB DDR3-1600
Speicher: 120 GB SSD Samsung PM830
Bei vielen Notebooks geht der Trend zum flachen und leichten Gerät: Deshalb nutzen auch viele 15-Zoll-Laptops wie das
Dell Inspiron 15R einen sparsamen Prozessor wie den Core i5-3317U aus der Ultra-Low-Voltage-Serie. Sie unterscheiden sich von den Standard-Notebook-CPUs durch das U am Ende der Modellnummer - und durch die geringere maximale Leistungsaufnahme (TDP) von 17 gegenüber 35 Watt. Das ermöglicht ein flacheres Gehäuse oder einen leiseren Lüfter. Die Spar-Prozessoren laufen auch mit einer geringeren Taktrate: Allerdings schneiden sie nur bei stark prozessorlastigen Tests rund 15 bis 20 Prozent schwächer ab als die großen Brüder. Im Test-Durchschnitt bleibt höchstens noch eine nicht mehr spürbare Differenz von fünf Prozent.
Arbeitsspeicher: Wie viel ist genug?
Beim RAM sind derzeit 4 GB die Standardausstattung. Wie viel Tempo zusätzlicher Arbeitsspeicher bringt, hängt von den Programmen ab, die Sie einsetzen. Im Allgemeinen profitieren Sie bei Bild- und Videobearbeitung vom größeren Arbeitsspeicher sowie bei anderen Anwendungen, die große Datenmengen bewegen müssen. Auch wenn Sie mit vielen speicherintensiven Programmen gleichzeitig hantieren, haben Sie einen Vorteil von mehr als 4 GB.
Nur eins hilft wirklich: eine SSD
Nur ein Geheimrezept bringt einem Notebook tatsächlich spür- und messbar mehr Tempo – und zwar in fast allen Lebenslagen: Eine SSD beschleunigt den Start von Windows und von Programmen – und macht allen Anwendungen Beine, die häufig auf die Festplatte zugreifen: Das trifft beispielsweise auf Videobearbeitung und Büro-Software zu.
Das Problem: SSDs sind teuer und bieten verhältnismäßig wenig Speicherplatz. Daher warten vor allem teure Notebooks damit auf, zum Beispiel Ultrabooks. Doch alle Tests zeigen: Am Tempovorteil durch eine SSD führt kein Weg vorbei, sie wiegt in den meisten Fällen sogar den Nachteil einer schwächeren CPU auf. Stehen Sie also bei einem Notebook vor der Entscheidung zwischen einem Modell mit schnellem Core i7 und Standard-Festplatte oder einer Konfiguration mit Core i5 und SSD, sollten Sie sich für zweitere entscheiden.
Die günstige Alternative: SSD-HDD-Kombination
Da SSDs schnell sind, aber nur wenig Speicherplatz bieten, setzen viele Notebooks auf eine Kombination aus kleiner SSD als Puffer- und großer Festplatte als Datenspeicher. In günstigen Ultrabooks wie dem
Samsung Serie 5 Ultra steht der 500-GB-Fesptlatte beispielsweise eine 24 GB kleine SSD zur Seite: Dort speichert Windows häufig genutzte Programme und Dateien und verkürzt so die Zugriffszeit darauf. Je häufiger Sie bestimmte Dateien nutzen, umso mehr werden Sie den Geschwindigkeitsschub spüren.
In den meisten Tempo-Tests liegen Notebooks mit dieser SSD-HDD-Kombination rund 20 Prozent hinter reinen SSD-Notebooks und wiederum etwa 20 Prozent vor Notebooks mit einer Festplatte und der gleichen CPU.
24.04.13
Bei diesem Artikel wurde eine entscheidende Komponente weggelassen, nämlcih die Grafikkarte! Und gerade die ist wichtig, wenn es um Videos und Games geht! Ob ein Notebook nun einen i5 oder i7 hat, ist so ziemlich egal (von der stärkeren Hitzeentwicklung des i7 mal abgesehen), aber ob nur die lahme proessorinterne Intel HD 3000 bzw. 4000-Grafik oder eine Highend-Karte wie eine AMD Radeon HD7970 oder nVIdia GTX680 drinsteckt, macht einen Riesenunterschied aus!
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04.05.13
Die aufgeführten Notebooks sind doch nur Spielzeug. Man nehme z.B die Asus Serie G75VX...
Da geht das Anständige erst los. Klar, kosten etwas mehr, können aber auch mehr. Ok, Akkulaufzeit lassen wir mal weg. Leistung kostet nunmal Strom. Aber Oberklasse geht da los.
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04.05.13
Das stimmt nur zur Hälfte.
Videos kann jede aktuelle Onboard/OnCPU-Grafik heutzutage mit Links rendern.
Selbst meine angestaubte HD4200 gibt sich da keine Blöße. Allenfalls bei 3D gibts vielleicht Einschränkungen.
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04.05.13
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04.05.13
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