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Kostenloser FTP-Client Filezilla für Windows, Linux & MacOS

19.05.2008 | 12:23 Uhr |

Wer Daten auf einen Server hochladen muss, benötigt - sofern man nicht zu Kommandozeilen-Befehlen greifen will - einen zuverlässigen FTP-Client. Das kostenlose Open Source-Programm Filezilla ist so ein Client und ein besonders leistungsfähiger noch dazu. Filezilla steht seit einiger Zeit nicht nur für Windows und MacOS, sondern auch für Linux zum Download bereit.

Filezilla bietet die auch von vielen Datei-Managern gewohnte Mehr-Fensteransicht (die sich im Menüpunkt Bearbeiten, Einstellungen, Ansicht an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt). Ganz oben zeigt standardmäßig ein kleines Fenster die Log-Einträge und die Kommunikation zum Server an. Darunter kommen zwei standardmäßig größere Fenster (die exakte Fenstergröße lässt sich nach Wunsch anpassen): links wird die Verzeichnisstruktur auf Ihrer Festplatte, rechts die Struktur auf dem FTP-Server angezeigt.

Sowohl für das Client- als auch für das Serververzeichnis wird die URL, die Verzeichnisstruktur in Baumansicht und der jeweilige Verzeichnisinhalt angezeigt. Dementsprechend einfach gehen Updates: Sie ziehen einfach per Drag&Drop die gewünschten Dateien von dem einen Fenster ins das andere. Der Up- beziehungsweise Download erfolgt dann abhängig von Ihrer Internetverbindung relativ flott.

Im untersten Fenster werden schließlich die konkret übertragenen Dateien inklusive der Anzeige der Warteschlange dargestellt. Für die Ansicht der Dateien lassen sich Filter definieren.

Damit Sie Kontakt zu einem FTP-Server bekommen, müssen Sie dessen Daten in die Adressleiste ganz oben eintragen oder besser dauerhaft im Servermanager inklusive Passwort abspeichern. Alternativ können Sie auch eine gerade bestehende Verbindung direkt übernehmen und dauerhaft speichern. Das Wiederverbinden mit einem bekannten Server ist dann mit einem einzigen Mausklick möglich.

Besonders praktisch ist im Menü "Ansicht" der Unterpunkt "Verzeichnisvergleich". Wenn Sie diese Funktion aktivieren, hebt Filezilla Unterschiede zwischen den Dateien auf Ihrer Festplatte und auf dem Server farblich hervor. Dabei haben Sie bei der Unterscheidung die Wahl zwischen Dateigröße und Änderungszeitpunkt.

Sie können das Zeitintervall festlegen, nach dem bei Untätigkeit die Verbindung zum Server automatisch getrennt wird. Ebenso können Sie Download-/Geschwindigkeitsbegrenzungen vorgeben, wenn Sie vermeiden wollen, dass Filezilla die gesamte Bandbreite für sich beansprucht und damit andere Verbindungen blockiert oder zumindest erheblich verlangsamt.

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