Testverfahren im Detail

Wie PC-WELT Grafikkarten testet

Dienstag den 11.03.2014 um 17:36 Uhr

von Michael Schmelzle, Friedrich Stiemer

Zotac GeForce GTX 780 AMP! Edition 3GB GDDR5 1006MHz (ZT-70203-10P)
Zotac GeForce GTX 780 AMP! Edition 3GB GDDR5 1006MHz (ZT-70203-10P)
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Die Tesplattform für Grafikkarten bei der PC-WELT.
Vergrößern Die Tesplattform für Grafikkarten bei der PC-WELT.
PC WELT hat den Test-PC für Grafikkarten neu aufgesetzt. Zu den Test-Schwerpunkten gehört nun auch die Multimedia-Leistung via Direct Compute und OpenCL.
Um zuverlässige Aussagen über die Leistung einer Grafikkarte treffen zu können, testen wir alle Grafikkarten natürlich auf dem gleichen System unter gleichen Voraussetzungen. Als Test-Plattform kommt da natürlich nur die leistungsfähigste Hardware in Frage, die es aktuell auf dem Markt gibt. Denn auf diese Weise stellen wir sicher, dass keine der Komponenten zu einem Flaschenhals wird und die Leistung der Grafikkarte ausbremst.

BIOS- und Referenztreiber-Versionen: Für alle Grafikkarten installiert PC-WELT die zum Testzeitpunkt aktuelle Referenztreiber-Version, detaillierte Angaben sind in der Tabelle "TECHNISCHEN DATEN" aufgeführt. Dort finden Sie auch die genaue BIOS-Version.

Hochgerüstete Hauptplatine für die höchsten Ansprüche

Das Asus-Mainboard ist das aktuelle Flaggschiff und bietet
massig Features und Funktionen.
Vergrößern Das Asus-Mainboard ist das aktuelle Flaggschiff und bietet massig Features und Funktionen.
© Asus

Das Grundgerüst der neuen Grafikkarten-Testplattform von PC-WELT bildet das Mainboard-Flaggschiff Rampage IV Black Edition des taiwanischen Herstellers Asus mit dem Intel-Chipsatz X79 . Das Board besitzt gleich vier x16- PCI-Express-3.0 -Steckplätze und eignet sich damit auch für Tests von Grafikkarten-Verbunden, die entweder über die Nvidia-Technik SLI oder das AMD-Pendant Crossfire zusammengeschaltet sind. Denn selbst zwei Grafikkarten laufen auf der Platine noch mit voller x16-Geschwindigkeit.

Extremer Prozessor mit sechs Kernen

Die technischen Daten der Intel-Extreme-CPU, ausgelesen
über CPU-Z.
Vergrößern Die technischen Daten der Intel-Extreme-CPU, ausgelesen über CPU-Z.

Als Prozessor greift PC-WELT auf die absolute Oberklasse zurück, den Intel Core i7-4960X Extreme-Edition mit sechs physikalischen CPU-Kernen: Dank Hyper-Threading bewältigt der Chip insgesamt 12 Threads parallel und arbeitet dank der 22-Nanometer-Fertigung sogar noch sparsamer als der direkte Vorgänger – und das bei gestiegener Leistung. Deshalb eignet sich der überarbeitete Ivy-Bridge-E besonders für Multicore-Anwendungen. Wir haben den Prozessor von nominellen 3,6 auf 4,5 GHz übertaktet. Eine Limitierung seitens der CPU lässt sich also fast ausschließen.

Quad-Channel-RAM mit hohem Takt

Schneller Arbeitsspeicher darf in einer
Grafikkarten-Testplattform natürlich nicht fehlen!
Vergrößern Schneller Arbeitsspeicher darf in einer Grafikkarten-Testplattform natürlich nicht fehlen!
© ADATA

Dem Prozessor stehen gleich vier Speicherriegel des Typs ADATA XPG V1.0 mit je 4 GB Kapazität zur Seite, also insgesamt 16 GB. Der Betrieb erfolgt natürlich im schnellen Quad-Channel-Modus. Der Prozessor steuert pro Speicherkanal ein flottes DDR3-2133-Modul mit den Zugriffszeiten 10-11-11-30 an. Dank umfassender Heatspreader bleiben die Speicher stets kühl und eignen sich somit auch für Übertakter und Gamer. Im Vergleich zu den vorher verbauten Modulen, den G.Skill RipJawsZ mit einem Takt von 1066 MHz und Zugriffszeiten von 7-7-7-7-20 steigt die Gesamtspeicherleistung von 42 auf über 47 Gigabyte pro Sekunde!

Flotte SSD mit üppiger Kapazität

Mit einer Bruttokapazität von 480 GB und hohen
Praxis-Datenraten verfügt unsere Testplattform-Systemfestplatte
über genügend Platz und Geschwindigkeit.
Vergrößern Mit einer Bruttokapazität von 480 GB und hohen Praxis-Datenraten verfügt unsere Testplattform-Systemfestplatte über genügend Platz und Geschwindigkeit.
© OCZ

Als Systemlaufwerk kommt die Nummer 2 unserer aktuellen SSD-Bestenliste zum Einsatz, die OCZ Vector 150 mit 480 GB: Sie bietet hohe Praxis-Datenraten bei geringer Leistungsaufnahme sowie einer gesteigerten Laufleistung von 50 Gigabyte System-Schreiboperationen pro Tag. Und da wir auch bald 4K-Tests einbinden, ist die üppige Kapazität bitter nötig. Die Solid State Drive beherbergt das Betriebssystem Windows 7 Ultimate in der 64-Bit-Version sowie alle Programme und Benchmarks, die während der Tests zum Einsatz kommen. Als Medien-Zuspieler fungiert das Kombilaufwerk Samsung SH-B083L , das Blu-Ray-Filme mit 8facher Geschwindigkeit liest.

Massive Testplattform und Platin-Netzteil

Sorgt für eine stabile und effiziente Stromversorgung: Das
Netzteil von Super Flower.
Vergrößern Sorgt für eine stabile und effiziente Stromversorgung: Das Netzteil von Super Flower.
© Caseking

Die beiden letzten Teile unserer Testplattform hat uns der Online-Shop Caseking.de zur Verfügung gestellt: Für eine stabile Stromversorgung der Grafikkarten-Testplattform sorgt das Netzteil Super Flower Leadex 80-Plus-Platinum . Das 1000-Watt-Netzteil trägt die elitäre Zertifizierung 80-Plus-Platinum, arbeitet also ab 20 Prozent Auslastung mit einer Effizienz von 85 bis 91 Prozent und befeuert somit auch Grafikkarten im Verbund, sprich SLI oder CrossfireX ohne Probleme.

Das massive Test-Gehäuse gewährt komfortablen Zugang zu
allen Komponenten.
Vergrößern Das massive Test-Gehäuse gewährt komfortablen Zugang zu allen Komponenten.
© Dimastech

Die gesamte Hardware findet Platz auf dem offenen Test-Gehäuse Dimastech Easy V3 , das komplett aus massivem Aluminium besteht und einen einfachen Zugang zu allen Komponenten erlaubt. Auch lange Radiatoren oder eine umfassende Wasserkühlung lassen sich problemlos installieren.

Der LED-Monitor arbeitet mit 120 Hertz und kann Inhalte in
3D darstellen.
Vergrößern Der LED-Monitor arbeitet mit 120 Hertz und kann Inhalte in 3D darstellen.
© Samsung

Die Bildausgabe übernimmt der 3D-Monitor Samsung SyncMaster T27A950 LED mit einer Bilddiagonalen von 68,6 Zentimetern (27 Zoll). Die physische Auflösung des 120-Hz-Bildschirms liegt bei 1920 x 1080 Bildpunkten (Full-HD).

Dienstag den 11.03.2014 um 17:36 Uhr

von Michael Schmelzle, Friedrich Stiemer

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