NAS im Test
Testverfahren bei Netzwerkspeichern
Geschwindigkeit: Die Testroutine bildet den Einsatz in der Praxis ab. Deshalb hängt der Netzwerkspeicher an einem Gigabit-Router, der mit dem Client-PC verbunden ist. Um die optimale Leistung eines NAS-Systems festzustellen, nutzt PC-WELT den Intel-Benchmark NASPT (NAS Performance Toolkit). Neben den Übertragungsraten beim Schreiben und Lesen (Datenkopie auf/vom NAS) simuliert NASPT praxisnahe Multimedia- und Büroanwendungen.
Ausstattung: Hier zählt, was der Netzwerkspeicher mitbringt – an Schächten, Platten, Schnittstellen sowie Lieferumfänge für Hardware und Software. Ebenso erfasst PC-WELT die Server- und Mediendienste sowie die unterstützten Protokolle und RAID-Modi. Auch Fragen nach NTP-Client, IPv6-Tauglichkeit und Dateiverschlüsselung werden hier beantwortet.
Handhabung: Ein leicht bedienbares NAS-System sollte sich unter möglichst vielen Betriebssystemen einrichten lassen, Software und Handbuch auf Deutsch mitbringen und ein klares Bedienfeld haben. Der Tester hält zudem fest, wie der Netzwekspeicher den Status anzeigt oder meldet und wie einfach der Plattenwechsel ist. Zudem werden Rechtemanagement, Abmessungen und Gewicht festgehalten.
Umwelt & Gesundheit: Da NAS-Systeme in der Regel ständig ansprechbar sein sollen, checkt PC-WELT nicht nur den Stromverbrauch unter Last, sondern insbesondere im Leerlauf sowie (wenn vorhanden) im Ruhemodus. Gleichzeitig werden das Betriebsgeräusch und die Temperatur gemessen.
Service: Macht ein Netzwerkspeicher Probleme, zählen Faktoren wie Hotline, Internetseite und natürlich die Dauer der Herstellergarantie.


