Testverfahren

PCs - wie wir testen

Freitag, 29.01.2010 | 13:10 von Bernd Weeser-Krell, Martin Roger-Jones, Michael Schmelzle, Alexander Kuch
Das Testverfahren der PC-WELT berücksichtigt die verschiedenen Vorzüge und Schwächen bei Standard-PCs, Nettops und All-In-One-PCs. Wir erläutern unseren Testablauf und das Bewertungsschema.
GPU-Z
© 2014

Desktop-PCs teilen wir momentan in fünf Kategorien ein:
PCs bis 700 Euro
PCs über 700 Euro
Nettop-PCs
All-In-One-PCs bis 600 Euro
All-In-One-PCs über 600 Euro

Herstellerdaten und Preis

Zuerst erfassen wir die Daten des PC-Herstellers in unserer Testdatenbank. Gespeichert werden alle Kontaktdaten, der Link zum Produkt und – falls vorhanden – ein Link zu Treiber-Downloads. Neben der Garantiedauer interessieren uns Kosten und Erreichbarkeit der Hotline sowie die Gestaltung der Webseite. Auch die Ergebnisse unserer Brand-Awareness-Studie fließen mit ein. Den aktuellen Marktpreis recherchieren wir über verschiedene Preisvergleichsseiten und wählen daraus den niedrigsten Durchschnittspreis unter bekannten Händlern aus. Schließlich geben wir eine Einschätzung zum Preis-Leistungs-Verhältnis ab, die allerdings nicht in die Bewertung mit einfließt.

Hardware-Ausstattung

CPU-Z
© 2014

Neben Hauptplatine und Chipsatz interessieren uns zuerst Hersteller, Produktname und Taktfrequenz der CPU. Mit Hilfe des Tools CPU-Z ermitteln wir die Taktfrequenz unter Volllast. Hier sehen wir beispielsweise, ob ein Prozessor im Desktop-Betrieb in den Energiespar-Modus schaltet oder ob der Hersteller die CPU im Bios übertaktet hat. Ebenfalls mit CPU-Z ermitteln wir die Kapazität des Arbeitsspeichers.

Testverfahren: Wie wir PCs testen
Vergrößern Testverfahren: Wie wir PCs testen
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Das Tool GPU-Z verrät uns Grafikkarte beziehungsweise Grafikchip sowie Größe und Typ des Grafikspeichers. Für die Ermittlung der restlichen Komponenten nutzen wir den Windows-eigenen Gerätemanager sowie die Tools Systeminformation für Windows (SIW) und PC-Wizard . Hier erfahren wir die Modellnamen von Festplatten und optischen Laufwerken, die Typenbezeichnungen von LAN- und WLAN-Controllern, von Soundchip oder Soundkarte und – falls vorhanden – eines Bluetooth-Moduls.

Sonstiges Zubehör, Bedienelemente und Anschlüsse

Neben den inneren Werten eines PCs erfassen wir auch das beiliegende Zubehör, beispielsweise Display-Adapter, Kabel, Eingabegeräte (kabelgebunden oder drahtlos), Mediacenter-Fernbedienung, WLAN-Antenne oder Montagehilfen für Mini-PCs.

Anschlüsse bei einem Spiele-PC
Vergrößern Anschlüsse bei einem Spiele-PC
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Bei den Bedienelementen prüfen wir, ob der PC neben einem Soft-Power-Knopf auch einen Reset- oder Netzteilschalter hat. Alle Anschlüsse werden erfasst, wobei wir protokollieren, wie viele Buchsen auf der Vorderseite des PCs zugänglich sind. Ist ein Speicherkartenleser vorhanden, tragen wir die unterstützten Speicherkartenformate in die Testdatenbank ein.

Der ideale PC
Der ideale PC
Freitag, 29.01.2010 | 13:10 von Bernd Weeser-Krell, Martin Roger-Jones, Michael Schmelzle, Alexander Kuch
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