Testverfahren
Desktop-Firewalls: Wie wir testen
Sicherheit: 55%
Funktionen: 20%
Bedienung: 15%
Installation/De-Installation: 5%
Systemanforderungen: 5%
Eine Firewall sollte alle Angriffsversuche auf den Rechner verhindern. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Angriffe von außen oder von innen kommen. Ein Tool muss etwa Backdoor-Programme erkennen und den Regeln beziehungsweise Filtern entsprechend behandeln. Auch starten wir 10 Trojaner, deren Kommunikation mit dem Internet von der Firewall geblockt werden muss. Der Selbstschutz muss Manipulationen an der Regelliste und das Deaktivieren des Tools blockieren. Auch müssen sich die Tools gegen das Löschen der eigenen Programmdateien schützen. Die Tests im Bereich Sicherheit haben für uns die Spezialisten Guido Habicht und Maik Morgenstern von AV-Test (www.av-test.de) durchgeführt.
Eine Firewall muss den Nutzer über Programme informieren, die eine Verbindung zum Internet aufzubauen versuchen. Die Anwendungen sollten sich in Listen einordnen lassen, über die man festlegt, ob die Programme online gehen dürfen oder nicht. Assistenten sollten mit einfachen Erklärungen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.
Als Sicherheits-Software greift eine Firewall tief in das System ein. Aus diesem Grund ist es unverzichtbar, dass sie eine klare Benutzerführung bietet, die Fehler ausschließt. Deshalb sollten alle Meldungen, Bezeichnungen und Beschreibungen auch für unerfahrene Anwender verständlich sein. Die Programme sollten aber nur wichtige Ereignisse anzeigen und den Anwender nicht mit überflüssigen Meldungen nerven.
Neben der einfachen Installation, die mit wenigen Abfragen auskommen sollte, spielt auch die De-Installation eine Rolle. Das Programm sollte sich restlos vom System entfernen lassen, inklusive aller durch die Software angelegten Registry-Schlüssel.
Viele Programme entpuppen sich beim Einsatz als wahre Speicherfresser. Wichtige Punkte sind auch die geforderte Prozessorleistung sowie der benötigte Festplattenplatz.


