Test

Testfazit

Montag den 31.05.2010 um 10:02 Uhr

von Christian Löbering

Opera-Erweiterungen ("Widgets") können Sie direkt über die
Menüleiste verwalten. Über den Pfeil (roter Kasten) erreichen Sie
die Fernsteuerung "Opera-Unite".
Vergrößern Opera-Erweiterungen ("Widgets") können Sie direkt über die Menüleiste verwalten. Über den Pfeil (roter Kasten) erreichen Sie die Fernsteuerung "Opera-Unite".
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Das insgesamt ausgewogenste Internet-Zugriffsprogramm und somit auch der Gesamtsieger dieses Tests: Google Chrome 4.0 mit der Note 2,39 ("gut"). Die einzigen Schwächen des Programms liegen in den relativ hohen Hardware-Anforderungen und den fehlenden Einstelloptionen. Der Schnüffelverdacht, der Google oft vorgeworfen wird, konnte entkräftet werden.

Platz 2 belegte Opera 10.10 mit der Note 2,72 ("befriedigend"). Zu seinen Schwächen gehören die Javascript-Leistung und die schlechte Schadprogrammerkennung. Eventuell wurde das bei der brandneuen Version 10.50 verbessert. Dafür verfügt der Browser mit "Opera-Unite" als einziger über eine Art Fernsteuerung, mit der Sie Musik, Bilder und andere Dateien für andere oder sich selbst von einem anderen PC aus zugänglich machen können, ohne die Dateien auf einen Server laden zu müssen.

Platz 3 ging an Firefox 3.6. Mit der Note 2,79 ("befriedigend") lag er nur ganz knapp hinter Opera. Insgesamt war er etwas ausgewogener. In Sachen Erweiterbarkeit hatte er klar die Nase vorn. Entwickler von Internetseiten und -anwendungen können auf Firefox nicht verzichten.

Die letzten Plätze besetzten Safari 4.0.4 (Note 3,53) und Internet Explorer 8 (Note 3,54). Beide erhielten ein "ausreichend". Trotzdem unterscheiden sie sich sehr: Der Internet Explorer ist von vorn bis hinten durchschnittlich, mehr nicht. Nur bei den Hardware-Anforderungen konnte er wegen des Flash-Plug-ins punkten. Safari 4.0.4 für Windows hinterließ bei den Testern einen besseren Eindruck: Apple hat einen flotten und standardkonformen Browser auf die Beine gestellt. Bei den Hardware-Anforderungen, den Erweiterungsmöglichkeiten, der Sicherheit und der Benutzerfreundlichkeit lag er jedoch hinten.

Montag den 31.05.2010 um 10:02 Uhr

von Christian Löbering

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